• slide-1
  • LG Augsburg

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft auf Bezirksebene beendet Saison

Geschrieben von Roland Wegner am .

Traditionell beendeten die schwäbischen Leichtathleten ihre Saison bei der Mannschaftsmeisterschaft des Bezirkes in Donauwörth. Die sanierte Bahn im Stauferparkstadion lockte 250 Sportlerinnen und Sportler an, darunter auch drei Teams der LG Augsburg.

Über den Schwäbischen Titel durfte sich die Altersklasse MJU20 freuen. Über 100 Meter, 4 x 100 Meter, 400 Meter, 800 Meter, Hochsprung, Weitsprung, Diskuswurf und Kugelstoßen heimsten die Augsburger insgesamt 9.023 Punkte ein. Der Vorsprung zur gastgebenden LG Donau-Ries betrug zwar letztlich über 400 Punkte, jedoch war der Zweikampf bis zur Mitte des Wettkampftages sehr spannend. Die jeweiligen Einzelleistungen konnten sich zu dieser Jahreszeit im Schnitt nicht mehr mit den Sommerergebnissen messen lassen, jedoch gab es auch Ausnahmen. Samuel Kempinger gelang im Diskuswurf mit 32,71 Meter sogar eine neue persönliche Bestmarke. Auch Eren Acar steigerte seine Bestweite beim Weitsprung auf 5,74 Meter. 

Das Frauenteam der LG Augsburg, bei denen auch viele WJU20 und WJU18 vertreten waren, verpasste nach einem harten Kopf an Kopf Rennen mit der LAZ
Kreis Günzburg nur knapp den Meistertitel und kam mit einem Rückstand von nur 32 Punkten auf den 2. Platz von 5 Mannschaften. Vera Schiele konnte ihr
persönlichen Bestweiten sowohl beim Kugelstoßen auf 8,41 Meter  und beim Diskuswurf auf 22,69 Meter steigern. Das Feld der WJU16 war mit neun Mannschaften sehr stark besetzt. Auch wenn das LG-Team im Schnitt die jüngsten Athletinnen am Start hatte, haben sich die Mädchen mit dem erreichten 6. Platz wacker geschlagen. 

Ergebnisliste

 

Der Star war das Stadion!

Geschrieben von Roland Wegner am .

Bayerische Leichtathletikmeisterschaften in Augsburg. Was vor einigen Jahren noch unvorstellbar war, wurde am vergangenen Wochenende Wirklichkeit. Nach Gründung der LG Augsburg im Jahr 2010 und den Sanierungsmaßnahmen der Leichtathletikanlagen im altehrwürdigen Rosenaustadions 2015 wurden entsprechende Voraussetzungen geschaffen, um auch in Augsburg wieder Spitzensport anbieten zu können. Begleitet von einem stimmungsvollen bis begeisterten Publikum wurden beachtliche Leistungen erzielt. Der Star war aber das Stadion.

Ruhig und gelassen blieb Cheforganisator Christian Pfänder. Er wusste um die Erfolge seiner wochenlangen Arbeit. Über 200 Helferinnen und Helfer mobilisierte er für die zweitägige Veranstaltung. Unterstützt vom Bayerischen Leichtathletikverband und vielen anderen Vereinen konnte die Premiere für die LG Augsburg & Team nicht besser laufen. 

Sportlich den größten Paukenschlag erzeugte Maximilian Entholzner (1. FC Passau) über 100 Meter. Mit einer bisherigen Meldezeit von 10,56 Sekunden hatte man den 23-Jährige natürlich auf der Medaillenrechnung. Der Deutsche Vizemeister im Weitsprung überraschte im 100-Meter-Finale die Konkurrenten und sich selber mit der Siegerzeit von 10,29 Sekunden. Der Wind unterstützte dabei optimal mit 2,0 Metern pro Sekunde, so dass er über einen neuen Hausrekord jubeln durfte (Platz 5 in der aktuellen Bestenliste). Lokalmatador Alexandar Askovic (LG Augsburg) folgte dahinter in ebenfalls sehr starken 10,42 Sekunden. Auch wenn er mit dem Titel liebäugelte, freute sich über die Silbermedaille, da er eine Woche zuvor noch über muskuläre Probleme klagte. 

Die hochkarätigste Sprintentscheidung bei den Männern waren die 200 Meter am Folgetag. Sowohl der Deutsche Meister über 400 Meter (Johannes Trefz, LG Stadtwerke München) als auch der Deutsche Vizemeister (Patrick Schneider, LAC Quelle Fürth) der gleichen Strecke standen im Finale gegen den Augsburger Aleksandar Askovic, der nur mit der viertschnellsten Meldezeit (21,60 Sekunden) gelistet war. Wie die Feuerwehr begann Askovic das Rennen und führte ausgangs der Kurve einige Meter. Wohlwissend, dass die beiden Profilangsprinter ihre Stärken auf der Zielgeraden ausspielen werden. Die Zuschauer pushten Askovic auf der zweiten Hälfte des Rennens, der seinen immer knapper werdenden Vorsprung 198 Meter hielt, ehe Patrick Schneider ihm den Schneid mit 21,36 Sekunden gerade noch abkaufen konnte. Mit 21,40 Sekunden gewann Aleksandar Askovic seine zweite Vizemeisterschaft und freute sich umso mehr, dass er den Deutschen Langsprintmeister Trefz (21,56 Sekunden) bezwang.

Der größte Druck seitens dem sportlichen Team der LG Augsburg lastete aber auf Sonja Keil. Sie trat als Titelverteidigerin über 400 Meter Hürden der Frauen an und stieg erst vor kurzem nach einer Verletzung wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Vom Start weg machte sie ordentlich Druck, so dass schon nach der 3. Hürde eine kleine Vorentscheidung fiel. "Ab diesem Moment konnte ich meinen Rhythmus laufen, keine Hürde stellte ein Hindernis dar", so die Berufsschullehrerin später. Sonja Keil gewann unter großem Jubel in 62,15 Sekunden die Goldmedaille zum zweiten Mal.

Freud und Leid liegen eng beieinander. Diese Feststellung musste Florian Bauer bei seinen beiden Stadionrunden machen. Am Samstag ohne Hürden sprintete er die 400 Meter in neuer Bestzeit von 50,84 Sekunden, was die Vizemeisterschaft in der Altersklasse U18 bedeutete. Euphorisiert wollte er am Sonntag über die Hürdendistanz noch etwas draufsetzen. Mit einem couragierten Rennen brachte er sich nach 200 Meter in Führung und baute diese sogar noch aus, so dass er kurz vor der Zielgeraden schon als sicherer Sieger galt. Doch ein kleiner technischer Fehler beim Überqueren der Hürde auf der Höhe von 300 Meter brachten ihn zu Fall. Er rappelte sich zwar sofort wieder auf und rannte mit Prellungen und Schürfwunden noch ins Ziel. Platz 4 und 58,54 Sekunden konnten ihn aber nicht trösten.

Eine überraschende Bronzemedaille holte sich Leila Killian über 400 Meter, denn nach einem nur mäßigen Start war sie bereits nach 100 Metern etwas abgeschlagen. Doch die Kämpfernatur drehte in der zweiten Kurve auf und brachte sie wieder auf Tuchfühlung. Ein beherzter Schlussspurt bedeuteten eine neue persönliche Bestleistung (58,43 Sekunden) und Platz 3.

Ebenfalls Bronze für die LG Augsburg gewann Dennis Edelmann im Kugelstoßen der Männer. Mit 17,34 Meter war er nur wenige Zentimeter von Silber entfernt. 

Kurz vor Ende der zweitägigen Meisterschaft lobte Jochen Schweizer, der Präsident des Süddeutschen Leichtathletikverbandes, die schwäbischen Organisatoren, aber auch die idealen Bedingungen im Rosenaustadion, die man unbedingt für weitere Wettkämpfe nutzen muss. Er versprach, sich als nächstes für eine Süddeutsche Meisterschaft oder gar eine Deutsche Jugendmeisterschaft stark zu machen.

Vollständige Ergebnisliste, weitere Presse (Bericht1 Bericht 2 Bericht 3) zur Bayerischen Meisterschaft, Bilder und TV-Bericht

 

 

 

 

 

 

Bayerische Meisterschaft im Augsburger Rosenaustadion!

Geschrieben von Roland Wegner am .

Die letzten Vorbereitungen der LG Augsburg für das sportliche Highlight seit ihrer Gründung vor sieben Jahren laufen. Am morgigen Samstag bis einschließlich Sonntag findet die Bayerische Leichtathletikmeisterschaft  der Aktiven sowie den Jahrgängen U20, U18 und U16 im sanierten Rosenaustadion in Augsburg statt.

 

Insgesamt werden fast 1000 Athletinnen und Athleten aus 156 Vereinen erwartet. Darunter sind auch Spitzenathleten, die sich auf die WM in London oder mittelfristig auf die Teilnahme an Olympischen Spielen vorbereiten. Die Hoffnungen der LG Augsburg auf eigene Medaillen ruhen bei den Männern vor allem auf Aleksandar Askovic (100 Meter) und Dennis Edelmann (Kugelstoßen).  Bei den Frauen strebt Sonja Keil (400 Meter Hürden) die Titelverteidigung an. Sehr gespannt darf man auch sein, wie sich die Augsburger Nachwuchshoffnungen Leila Kilian (400 Meter) und Florian Bauer (400 Meter Hürden) schlagen werden, die ebenfalls an Top-Positionen gesetzt sind.

 

Internationalen Spitzensport erwartet das Publikum beim Start der Sprinterin Amelie Sophie Lederer (LAC Quelle Fürth) sein, die über 100 Meter ihr Können als letzten Test für die Weltmeisterschaft in London demonstrieren möchte. 

Von der U18-Weltmeisterschaft Nairobi werden einige Nachwuchssportler wie etwas Nick Kocevar (TSV Bad Endorf) erwartet, der dort sensationell Platz 5 und mit einer neuen Bestzeit von 10,57 Sekunden sogar den Bayerischen U18-Rekord knacken konnte.

 

Für das Organisationsteam um Christian Pfänder ist das große Teilnehmerfeld eine große Herausforderung. Über 200 Personen sind als Kampfrichter, im Wettkampfbüro oder in der Bewirtung tätig: „Dank des vorbildlichen Engagements unserer Aktiven und auch vieler Eltern sind wir sehr zuversichtlich, dass wir einen guten Rahmen für dieses Großereignis bieten können.“

 

Besonders froh sind Christian Pfänder & Team über die Unterstützung der Sponsoren wie  Stadtwerke Augsburg, Hasen-Bräu erima, Fahrschule Keinath, Hausärzte am Vincentinum (Dr. Lohnstein), City-Parking, Max Aicher Umwelt, Vollwertbäcker Scheider, milon industries GmbH, Sportplatzbau Saule. Im Rahmenprogramm wird Künstler Tomé Etzensperger mit Portraits von Kindersoldaten ausstellen.

 

Der Eintritt ist frei, für abwechslungsreiche Verpflegung ist gesorgt. Ein Filmteam von TV Bayern Live wird am Samstag aus dem Rosenaustadion berichten, weitere Medienpartner sind die Augsburger Allgemeine und Sport in Augsburg. 

 

Zeitplan und Ergebnisse unter www.blv-sport.de

 

 

Bayerngold und Schrecksekunden

Geschrieben von Roland Wegner am .

(rwe) Am letzten Wochenende vor der großen Bayerischen Meisterschaft in Augsburg nutzten die qualifizierten Leichtathleten der LG Augsburg die letzte Gelegenheit zur Formüberprüfung, aber auch für Meisterehren. 35 Schrecksekunden löste Sprinter Aleksandar Askovic aus.

Bei der Bayerischen U23-Meisterschaft in Regensburg ging Aleksandar Askovic sowohl über 100 Meter, als auch über 200 Meter als Favorit an den Start. Seine 10,84 Sekunden im Vorlauf und die 10,64 Sekunden im Endlauf konnte niemand unterbieten. Mit dem ersten diesjährigen Landestitel in der Tasche wollte er auch über 200 Meter gewinnen, was die 21,90 Sekunden im Vorlauf auch erwarten ließen. Das Finale dauerte für Aleksander Askovic aber nur kurze 3 bzw. lange 35,32 Sekunden, Wadenkrämpfe kurz nach dem Start hinderten ihn an der Maximalgeschwindigkeit, so dass er ins Ziel nur noch joggte. Damit es bei diesen Schrecksekunden bleibt und er beim Heimrennen im Rosenaustadion wieder fit ist, begab sich der Schwäbische Rekordhalter in die Hände von Sportarzt Dr. Weniger.

Zwei Bronzemedaillen gelangen Daniel Friedrich (U16, M15). Beim Kugelstoßen bedeutete gleich der erste Versuch eine neue Bestweite. Die 4 Kg brachte er auf sehr gute 14,25 Meter. Ebenfalls Platz drei gelang ihm im Diskuswurf, wo er sich mit 43,92 Meter sehr zufrieden zeigte.

Im Ulmer Donaustadion präsentierten sich einige weitere Athleten der LG Augsburg in idealer Form. Den Quali-Knoten brachte Florian Bauer (U18) zum Platzen. Über 400 Meter Hürden steigerte er seine bisherige Bestzeit auf 56,55 Sekunden und darf nach diesem Sieg zur Deutschen Jugendmeisterschaft. Begleitet wird er dann von Vereinskollegin Leila Killian (U20), die ihre Bestzeit über 400 Meter auf 58,68 Sekunden verbesserte und ebenfalls als Siegerin die DM-Norm lief.

Altmeister Zoran Askovic zeigte im Stabhochsprung, was mit 50 Jahren noch alles möglich sein kann. Er sprang ohne Konkurrenz über 3,80 Meter. Ebenfalls ein Solo gab es für Jasmin Sailer (U20), die im Speerwurf mit 36,82 Meter zufrieden war. Tim Bauer (U20, Diskuswurf, 36,42 Meter, Platz 3), Godo Kurten (U18, 400 Meter Hürden, 59,81 Sekunden, Platz 3), Samuel Kempinger (U20, 400 Meter Hürden, 61,48 Sekunden, Platz 3) und Eren Acar (U20, 100 Meter in 12,02 Sekunden, Platz 4) rundeten die gute Gesamtleistung der Augsburger Athleten ab.

13 Kreismeistertitel für die LG Augsburg

Geschrieben von Roland Wegner am .

Schlag auf Schlag geht es gerade bei den Meisterschaften in der Leichtathletik, was ihren bayerischen Höhepunkt nächste Woche in Augsburg findet. Bei den Kreismeisterschaften in Horgau wurden 13 Meistertitel erzielt.

"200 Meter sind immer gleich lang", dachte sich Aleksandar Askovic und fuhr statt nach Erfurt (zur DM, an der er aus formalen Gründen nicht teilnehmen durfte) nach Horgau. Er gewann in guten 21,82 Sekunden und ist nun gewappnet für die nächsten beiden Landesmeisterschaft (kommendes Wochenende U23 in Regensburg, eine Woche darauf Aktive im Augsburger Rosenaustadion).

Dennis Edelmann holte sich den Männertitel beim Kugelstoßen. Er wuchtete die 7,26 Kg auf 17,82 Meter und freut sich nun auch auf das baldige Heimspiel.

Ihren ersten Kreismeistertitel gewann Maresa Maier. Beim Weitsprung der Frauen freute sie sich über 4,85 Meter.

Die weiteren 10 Titel gingen allesamt auf das Konto der Nachwuchsathleten. 10,77 Meter im Kugelstoßen reichten für Jasmin Sailer (U20) zum Titel. Sie war die fleißigste Titelsammlern. Auch im Speerwurf (35,92 Meter) und Diskuswurf (30,50 Meter) war sie nicht zu schlagen.

Jonas Kempinger (U18) freute sich über 11,11 Meter und Platz 1 im Kugelstoßen. Immer schneller wird Florian Bauer (U18) auf den Unterdistanzen. Vor zwei Jahren schaffte er es ins Finale der Deutschen Jugendmeisterschaft über 800 Meter. Nun versucht er eine Spezialisierung über 400 Meter Hürden, wofür er auch gute Zubringerleistungen aus dem Kurzsprint benötigt. Daher waren sein Trainer Philip Xenos und er auch sehr zufrieden über die neue Bestzeit von 23,59 Sekunden über 200 Meter.  Ähnlich schnell war Dominik Riffel (U20) über die gleiche Distanz. Er gewann den Titel in 23,64 Sekunden. Die halbe Strecke lief er in 11,89 Sekunden und gewann auch hierbei.

Drei weitere Titel gingen auf das Konto von Samuel Kempinger (110 Meter Hürden in 16,71 Sekunden, Weitsprung mit 5,89 Meter und Tim Bauer (Diskuswurf mit 35,58 Meter)

 

Auch Sonja Keil hat Regel-Hürden im Weg

Geschrieben von Roland Wegner am .

Extrem sportlerfreundlich kann man die jüngsten Regeländerungen des Deutschen Leichtathletikverbandes nicht gerade bezeichnen. Zuletzt traf es Aleksandar Askovic (100 Meter) von der LG Augsburg, der es als Jugendlicher  sogar ins Finale der Deutschen Leichtathletikmeisterschaft schaffte und plötzlich einen deutschen Pass für nationale Titelkämpfe benötigt, so dass er morgen bei der Deutschen Meisterschaft in Erfurt nicht dabei sein darf. Gleiches Schicksaal traf nun auch Vereinskollegin Sonja Keil (400 Meter Hürden), die durch eine Regeländerung die Wettkämpfe im Fernsehen anschauen muss.

Die Sportlerkarriere von Sonja Keil verlief alles andere als gewöhnlich. Als Jugendliche war sie für den TSV Gräfelfing drittbeste Hürdenläuferin in Deutschland. Der Leistungssport ging nicht spurlos an ihr vorüber, eine hartnäckige Verletzung bremste sie aus. Acht Jahre lang dauerte die Pause, die sie mit Freizeitsport überbrückte und so die Verletzung auskurierte. Erst durch ihre Versetzung als Lehrerin nach Augsburg begann sie vor zwei Jahren bei der LG Augsburg wieder mit ernsthaftem Bahntraining und startete ihr Wettkampfcomeback.

Das Ziel Deutsche Meisterschaft verpasste die jetzt 32-jährige in der Vorsaison zeitlich nur sehr knapp, erst kurz danach kam sie richtig in Schwung. Bei der Bayerischen Meisterschaft 2016 holte sie sich mit neuer persönlichen Bestzeit von 61,66 Sekunden den Landestitel vor der deutlich jüngeren Konkurrenz. Damit galt sie eigentlich für die Deutsche Meisterschaft 2017 automatisch qualifiziert. Der DLV änderte jedoch die Regeln, so dass die Qualifikationszeiten vom Vorjahr nicht mehr anerkannt werden. Zum Leidwesen von Sonja Keil. Denn auch die aktuelle Saison verlief nicht wie geplant. Nach einer guten Hallensaison und auch positivem Freiluftstart im Mai plagte sie sich mit dem Ischiasnerv und musste auf hartes Training und Wettkämpfe und somit auf eine Wiederholung der DM-Norm verzichten. In Wetzlar bei den Süddeutschen Meisterschaft merkte man ihr die acht Wochen Pause kaum an, mit 63,53 Sekunden gewann sie über 400 Meter Hürden die Bronzemedaille. Die erste Medaille überhaupt für sie bei einer Süddeutschen Meisterschaft. "Freud und Leid liegen halt im Sport oft dicht beieinander. Ich bin zwar rechtzeitig wieder zurück, aber für die Deutsche Meisterschaft reichte es nicht mehr", so die Berufsschullehrerin etwas traurig. Ihr Trainer Ivan Seykov, der sie schon in der Jugend betreute, hat aber bereits das nächste Ziel ausgegeben: Titelverteidigung bei der Bayerischen Meisterschaft im  Augsburger Rosenaustadion in zwei Wochen.  

Regionale und überregionale Titelentscheidungen

Geschrieben von Roland Wegner am .

Die unmittelbaren Vorbereitungen für die in Augsburg (Rosenaustadion) stattfindende Bayerische Leichtathletikmeisterschaft laufen. Dort wird auch mit einigen Augsburgern Athleten zu rechnen sein, die in den letzten Tagen die Schwäbische Meisterschaft in Friedberg, die Bayerische Mehrkampfmeisterschaft in Erding und die Süddeutsche Meisterschaft im hessischen Wetzlar nutzten und gute Leistungen aufboten.

Gut in Form ist Aleksandar Askovic. Bei den Süddeutschen Meisterschaft gewann er zunächst den Vorlauf über 100 Meter in 10,70 Sekunden, steigerte sich im Zwischenlauf auf 10,61 Sekunden und gewann im Finale die Bronzemedaille nach 10,54 Sekunden. Über 200 Meter bot er im Vorlauf 21,85 Sekunden an und kam im Finale seiner persönlichen Bestmarke mit 21,61 Sekunden um 1/100 Sekunde ran, was den 4. Platz bedeutete. 

Bei den Bayerischen Mehkampfmeisterschaften konnte sich Samuel Kempinger (U20) in allen Disziplinen des Zehnkampfes steigern. Die meisten Punkte gelangen ihm über 110 Meter Hürden, die er in 16,31 Sekunden bewältigte. Stark verbessert zeigte er sich auch über 400 Meter in 54,93 Sekunden. In der Summe erreichte er mit 5173 Punkten Platz 6.

Jasmin Sailer zeigte im 7-Kampf (U18) einmal mehr, dass ihre Stärken in den Wurfdisziplinen liegen. 10,96 Meter im Kugelstoßen bedeuteten für sie einen neuen Hausrekord. Aber auch im Hochsprung (1,51 Meter) und über 100 Meter Hürden (17,80 Meter) steigerte sie sich, so dass am Ende ihres erst zweiten 7-Kampfes 3786 Punkte und Platz 11 heraussprangen.

Vor der Haustüre (Friedberg) lagen die Schwäbischen Meisterschaften. Florian Bauer verbesserte seine persönliche Bestleistung über 400 Meter auf 51,52 Sekunden und gewann damit als Jugendlicher bei den Männern die Vizemeisterschaft.  Souverän den Titel holte sich Dennis Edelmann im Kugelstoßen, das er mit 16,68 Meter vor seinem Bruder Jushua (13,24 Meter) gewann. Die gleiche Reihenfolge gelang beiden im Diskuswurf. Dennis Edelmann gewann mit 40,04 Meter, Joshua Edelmann erreichte 37,69 Meter. Das Tripple in Sachen Vizemeisterschaft gelang Joshua Edelmann im Speerwurf mit 51,34 Meter, wo ihm nur wenige Zentimeter zu Platz 1 fehlten. Wieder Spaß an Wettkämpfen findet Leila Killian. Die 400 Meter rannte sie mit 59,51 Sekunden so schnell wie nie und  durfte sich am Ende sogar über den Frauentitel freuen.

Im Schülerbereich (W12) überzeugte Enna Sophie Müller, der gleich drei Titel beim Kugelstoßen, Diskuswerfen und Speerwerfen gelangen. 

 

 

 

Starke Nachwuchsleistungen bei der DJMM!

Geschrieben von Roland Wegner am .

Stolz zeigte sich das LG-Augsburg-Trainerteam Steffi Baumann, Philipp von Schwartzenberg, Nicole Ziegler und Philip Xenos über die Leistungen des Nachwuchses bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft auf Kreisebene in Untermeitingen. Das weibliche U14-Team kehrte nach einer starken Mannschaftsleistung mit einem Titel zurück und tankte damit Motivation für noch kommende Aufgaben. 

Bis zum Schluss kämpften Enna Sophie Müller, Lisa Kazianka, Mona Mark, Anna Köber, Stella Dragone, Teresa Jahn, Carolin Vivien Bienrotz, Nele Meßner und Romy Schneider in den Disziplinen 60 Meter Hürden, 75 Meter, Ballwurf, Weitsprung, Hochsprung, 4x 75 Meter und 800 Meter. Der Kreismeistertitel (Gesamtpunktzahl 6.081) konnte erst nach einer taktischen Meisterleistung im abschließenden 800 Meter Lauf klar gemacht werden.

Ergebnisliste: http://blv-sport.de/service/msonline/files/20177281-e.htm

 

 

Generalprobe im Rosenaustadion geglückt!

Geschrieben von Roland Wegner am .

Die Generalprobe ist für die in vier Wochen stattfindende Bayerische Leichtathletikmeisterschaft im Augsburger Rosenaustadion geglückt. Beim von der LG Augsburg durchgeführten Sprinter- und Läuferabend lag neben den sportlichen Leistungen der Fokus dieses Mal noch stärker auf den organisatorischen Abläufen.

 „Wir sind gewappnet“, äußerte sich Wettkampforganisator Christian Pfänder am späten Abend erleichtert, „wenngleich wir natürlich noch an einigen Stellschrauben drehen müssen, um eine vollbeladene Zweitagesveranstaltung mit ca. 1000 Teilnehmern reibungsfrei über die Bühne zu bringen“. Dafür stehen ihm und der LG Augsburg für die Bayerische Meisterschaft dann über 200 ehrenamtliche Helfer auch aus umliegenden Vereinen zur Verfügung. Nur ein Zehntel Personal war nötig für das Abendsportfest, da auf viele technische Disziplinen wie Sprung und Wurf verzichtet wurde und dadurch von Haus aus die Teilnehmerzahl geringer war.

Zufriedene Gesichter gab es am Dienstagabend auch unter den Sportlern. Die kurzen Sprintstrecken dominierte bei den Männern Seedy Conteh vom baden-württembergischen Verein MTG Wangen. Sowohl über 100 Meter (10,96 Sekunden) als auch über die doppelte Distanz (21,93 Sekunden) lieferte er ausgezeichnete Leistungen ab. „Local hero“ Aleksandar Askovic musste auf eine Teilnahme verzichten, da er sich auf die Süddeutsche Meisterschaft am  Samstag (Wetzlar, Hessen) vorbereitete.

Zwei Frauen vom TSV Schwabmünchen überzeugten über 100 Meter. Julia Stuhler gewann über 100 Meter (12,96 Sekunden) ebenso, wie die zwei Jahre jüngere Katharina Saule (U20, 12,68 Sekunden). Über 200 Meter gewann erneut Julia Stuhler, die hierbei 25,67 Sekunden benötigte.

Die 800 Meter der Männer gewann Moritz Novak (TSV Schwabmünchen, 2:09,58 Minuten), die weibliche Siegerin war Pia Kaiser (U18, 2:41,69 Minuten) von der LG Augsburg.

Über 1500 Meter war Heiko Middelhoff vom LAC Quelle Fürth mit 4:11,56 Minuten nicht zu schlagen. Gleiches galt für Daniela Keis (LG Augsburg), die 5:50,68 Minuten benötigte.

Als bester Hürdensprinter zeichnete sich Jonas Tenbrink (U18) von der Stadtwerkte München aus, der über 110 Meter Hürden in 15,66 Sekunden finishte. Viola Friedrich vom LAZ Kreis Günzburg benötigte über die 10 Meter kürzere Hürdendistanz 18,46 Sekunden.

Schwäbische Meisterschaft über 3x 800 und 3x1000 Meter, Kreismeisterschaft über 400 Meter

Es hat mittlerweile Tradition, einige Meisterschaftswertungen auszulagern. So erhielt das Augsburger Abendsportfest eine Aufwertung durch die schwäbische Titelwertung bei den Langstaffeln und durch die Kreismeisterschaft über die 400 Meter.

Eine neue persönliche Bestleistung gelang Florian Bauer (U18 Augsburg) im Titellauf über 400 Meter, die er mit 51,91 Sekunden gewinnen konnte. Bei den Männern gab es nur einen Teilnehmer aus dem Kreis Mittel- und Nordschwaben, so dass die Titelvergabe keine Spannung verursachte. So kam Reinhard Hofner von der MBB-SG Augsburg zu Titelehren, der mit bereits 59 Jahren respektvolle 70,01 Sekunden benötigte. Neue Kreismeisterin über die Stadionrunde wurde Ramona Czogalla vom TSV Friedberg in 64,13 Sekunden.

Schwäbischer Meister über 3x1000 Meter wurde das Team der LG Reischenau-Zusamtal (Felix Luckner, Thomas Fischer, Yossief Tekle) in 8:27,92 Minuten. Gemäß den Regeln etwas kürzer ist die Mitteldistanz-Staffelstrecke für die Frauen. Über 3x800 Meter feierte die Mannschaft vom TSV Friedberg nach 7:54,91 Minuten die Schwäbische Meisterschaft, die mit Lisa Lindermayr, Monika Mayr und Larissa Spiegelberger antrat.

Vollständige Ergebnisliste 

 

27. Juni: Läufer- und Sprinterabend im Rosenaustadion

Geschrieben von Roland Wegner am .

Derzeit laufen die Vorbereitungen zum diesjährigen sportlichen Leichtathletikhighlight in Augsburg, der Bayerischen Meisterschaft im Rosenaustadion in vier Wochen. Mit dem Thema Sanierung Rosenaustadion hat die LG Augsburg  viele Jahre darauf hingearbeitet, eine überregionale Meisterschaft in die Fuggerstadt zu bekommen.

Als Generalprobe dient der 2. Läufer- und Sprinterabend, der am morgigen Dienstag ab 17:00 Uhr in der Rosenau durchgeführt wird. Angeboten werden für Männer und Frauen die Sprintstrecken 100m, 200m, 400m, 110m bzw. 100 Hürden und die Mittelstreckendisziplinen 800m und 1500m. Als Schwäbische Meisterschaft werden die Staffelwettbewerbe über 3x1000m bzw. 3x800m gewertet, bei den 400 Meter geht's um Kreismeistertitel. Der neue Schwäbische Rekordhalter Aleksandar Askovic (LG Augsburg, 10,40 Sekunden) wird kurzfristig vor Ort entscheiden, ob er über die 100 Meter an den Start geht.

Für den Nachwuchs bietet die LG Augsburg neben weiteren Disziplinen auch 75m und 60m Hürden an.

Laut Chef-Organisator Christian Pfänder sind bereits 150 Meldungen zu verzeichnen, mehr als die Gesamtzahl vom Vorjahr. Es kommen noch Nachmeldungen dazu, die eine Stunde vor Wettkampfbeginn vor Ort möglich sind.

Ausschreibung:  https://ladv.de/ausschreibung/detail/15198/2.-Augsburger-Sprinter-und-L%C3%A4uferabend-Augsburg.htm

Ideale Bedingungen finden die Athleten im sanierten, altehrwürdigen Rosenaustadion vor