2 Augsburgerinnen im fairplay Camp des DLV

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Beim diesjährigen fairplay Camp im Bundesleistungszentrum Kienbaum durften sich zum ersten Mal in der Geschichte der LG Augsburg zwei Athletinnen über eine Einladung freuen: Mona Mark und Laura Val. Die Freude über die Post des DLV war rießig.

Rund 90 Athlet/Innen der Altersklasse 2003/04 machten sich Anfang November auf ins Olympische und Paralympische Leistungszentrum am östlichen Rand Deutschlands um 5 Tage lang zusammen zu trainieren und - ganz dem Motto fairplay Camp neue Freundschaften zu knüpfen.

Geschlafen wurde in Kienbaum 2, einer leerstehenden Kaserne.

Alle Aktivitäten, die Verpflegung, Workshops etc. fanden in Kienbaum 1 statt. Die Standorte trennt eine 1,5 km lange Strecke, die es bereits um 7 Uhr morgens vor dem Frühstück und zwischen den einzelnen Trainingsintervallen zu bewältigen gab, was dem einen oder anderen Athleten sicherlich als eine zusätzliche Langstrecken-Einheit vorkam.

Trainiert wurde in mehreren Gruppen.

Der Bereich Sprint/ Ausdauer, in dem sich Mona wiederfand, wurde trainiert von Bundesnachwuchstrainer Thomas Kremer. Laura Val wurde im Bereich Speer von Fritz Bockhoff trainiert.

Auf dem Programm standen unter Anderem verschiedene Workshops, die Einblicke in das tägliche Leben eines Profisportlers geben sollen, sowie der sogenannte Wiener Test, der die Athlet/ Innen auf ihre persönliche Stressresistenz in sportlichen Drucksituationen testen soll,

Außerdem fanden verschiedene Tests statt, die die Beweglichkeit und Motorik der Nachwuchssportler auf den Prüfstand stellte..

Zusätzlich wurden natürlich auch Sportleistungstests durchgeführt. Cooper Test, 60 m Sprint und Sprunglauf sind dem eingefleischten Leichtathleten natürlich wohlbekannte Begriffe.

 

Im Folgenden ein kleines Interview mit den Zweien:

Ihr habt erzählt dass ihr zusätzlich Workshops besucht habt, welches Thema hat euch persönlich denn am Besten gefallen?

Mona und Laura: "Am interessantesten fanden wir beide den Workshop Doping."

Gab es einen Mentaltipp der Trainer an euch der euch am Meisten weitergebracht hat?

Laura:" Der beste Tipp von Trainer Fritz Bockhoff war, dass ich immer an mich glauben soll und keine Selbstzweifel haben soll und va den Spaß am Sport nicht verlieren darf."

Mona: „Mein Trainer hat mir als Tipp gegeben dass ich niemals einreden soll dass ich etwas nicht kann. Ich soll groß denken.“

Zum Thema groß:

Was sind denn eure größten Ziele:

Mona und Laura: "Die olympischen Spiele oder eine WM -Teilnahme."

Und die Ziele für die nächste Saison?

Laura und Mona: "Das größte Ziel für nächstes Jahr ist sicherlich die EM Teilnahme (u18).

Und für die deutschen Meisterschaften ein Podest Platz."

Wer ist denn euer größtes Vorbild:

Mona: "Gina Lückenkemper"

Laura: "Niklas Kaul"

Hattet ihr einen schönsten Moment:

Laura: "Mein schönster Moment war zu sehen, dass sich mein Trainer so für mich und unsere Gruppe, die aus 2 Mädels und 3 Jungs bestand eingesetzt hat. Er hat direkt eine Gruppe mit uns gegründet und ein Video von uns gemacht. Er hat von Anfang an an uns geglaubt und mich ermutigt nicht an mir zu zweifeln sondern immer an mich zu glauben."

Mona: "Der beste Moment war als uns Thomas Kremer gesagt hat dass wir die nächste Generation ( u20) sind den Weltrekord mit der 4x100 m Staffel holen könnten."

Was sagt ihr denn zu euren Mitathlet/Innen? Gab es da Konkurrenzkämpfe:

Laura und Mona: "Es war zu keiner Zeit ein Gegeneinander. Wir hatten so viel Spaß zusammen und würden uns wünschen dass wir in genau der gleichen Konstellation noch einmal das gleiche Camp besuchen könnten."

Es scheint so, als würde das fairplay Camp des DLV seine Wirkung voll entfalten. Zusammen als Team ist man schließlich noch stärker und für die eine oder Andere sportliche Überraschung wie sie uns Niklas Kaul beschert hat, sind die Nachwuchsathletinnen allemal zu haben.

Die Trainer um Philip Xenos, Almut Brömmel, Christian Pfänder, Knut Stegelmann und Tim Osenberg sind auf jeden Fall sehr stolz und freuen sich, dass es unseren Augsburger Mädels so viel Spaß gemacht hat.

 

 

Ein Comback und viele Favoritensiege bei Schwäbischer Meisterschaft

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15 x Platz 1 war die Ausbeute der LG Augsburg bei der Schwäbischen Meisterschaft U20 und U16 in Aichach, die einige Athleten zur Vorbereitung auf süddeutsche und deutsche Jugendmeisterschaften nutzten.

Ein ersehntes Comeback feierte Elias Enache, der vor wenigen Tagen sein soziales Jahr in Rumänien beendete. Der Hochspringer verabschiedete sich im letzten Sommer mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 2,05 Meter. In Aichach stellte er sich nun wieder sportlichen Herausforderungen und sprang aus der kalten Hose über 1,84 Meter zum Schwäbischen Titel.

Philipp Deutsch zeigte einmal mehr sein Talent über 110 Meter Hürden, mit 14,98 Sekunden ließ der frischgebackene bayerische Meister der Konkurrenz keine Chance. Die 200 Meter sprintete er im Anschluss in 23,78 Sekunden ebenfalls als Schnellster, außerdem steigerte er seine Bestleistung im Weitsprung mit 6,41 Meter um 40 Zentimeter und freute sich somit auf Titel Nr. 3. Seine LG-Kollegen Timo Sturm, Michael Luxenhofer, Boan Wang und Oleg Christev gewannen den Staffeltitel über 4x100 Meter in 45,64 Sekunden.

Im Stabhochsprung wurde die Schwäbische Meisterschaft der Männer in die Jugendmeisterschaft integriert. Hier reichte Oldie Zoran Askovic (Jahrgang 1967) ein gültiger Versuch über 3,52 Meter, um den Titel zu gewinnen.

Beim U16-Nachwuchs wurden die Favoriten ihrer Rolle gerecht

Jasmin Sailer (W15) zeigte einmal mehr, dass sie mit allen drei Wurfgeräten in Schwaben unschlagbar ist. Das Kugelstoßen beendete sie mit einem Vorsprung von zwei Metern, die 3 Kg-Kugel flog auf 11,64 Meter. Beim Diskuswurf gelangen der Schülerin 30,69 Meter, 6 Meter mehr als der Konkurrenz und im Speerwurf (39,74 Meter) distanzierte sie die Zweitplatzierte gar um mehr als neun Meter.

Trotz leichter Erkältung präsentierte sich Sprinthoffnung Nina Bauch (W14) in einer weiterhin sehr guten Verfassung. Über 100 Meter zeigte sie 12,65 Sekunden, dass mit ihr am kommenden Wochenende bei der Süddeutschen Meisterschaften in Augsburg zu rechnen ist, wenn es dort um überregionale Medaillen geht. Leila Killian (W15) musste sich Platz 1 wegen Höhengleichheit teilen, sie freute sich im Hochsprung über 1,47 Meter.

Der männliche Speerwurfnachwuchs überzeugte zum einen durch Philipp von Schwartzenberg (M15, 45,80 Meter) und Florian Bauer (M14), dem mit 40,41 Meter eine neue persönliche Bestleistung gelang. Titel Nr. 2 holte Florian Bauer über 800 Meter, die beiden Stadionrunden legte er mit 2:19,08 Minuten ungefährdet als Schnellster zurück.

In der Besetzung Jan Talan, Philipp von Schwartzenberg, Florian Bauer und Marco Stojakovic holte die LG Augsburg über 4x100 Meter in 49,10 Sekunden einen weiteren Staffeltitel.