Bayerische Hallenmeisterschaften 1.2.2020 in München und Erfurt Indoor

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Am vergangenen Samstag fanden in der Werner-von-Linde Halle die Bayerischen Hallenmeisterschaften statt. Auch die LG Augsburg war wieder mit einigen Athleten vertreten.

Bei den männlichen Teilnehmern war Godo Kurten mit einem bayerischen Vizetitel über die 400m der u20.erfolgreichster Athlet der LG. Er verpasste nur um 3/100 Sekunden den ersten Platz.

Florian Bauer startete gleich in zwei Dispziplinen. Bei den 60 m Männern kam er im Vorlauf mit 7,42 sek auf Platz 6. Bei den 200m erreichte er mit 23,23 sek Platz 12.

Sein Vereinskollege Daniel Friedrich qualifizierte sich im Vorlauf der 60 m u20 mit 7,23 sek für den Endlauf. Hier lief er 7,24 sek und erreichte somit Platz 7. Er konnte seine persönliche Bestzeit um 1/10 steigern.

Der männliche Nachwuchs war an diesem Wochenende ebenfalls in München vertreten.

Fynn Smson erreichte bei den 400 m der u18 in einer Zeit von 55,18 sek Platz 9.

Noah Haage lief bei den 60 m der u18 mit 8,10 sek auf Platz 7 im Vorlauf

 

Sonja Keil war die erfolgreichste weibliche Athletin der LG. Sie startete bei den 400 m Frauen und wurde mit einer Zeit von 56,71 sek bayrische Vizemeisterin.

Ilva Seitz erreichte in derselben Disziplin bei der weiblichen u18 Platz 7 mit 61, 06 sek.

 

Aleksandar Askovic startete am Sonntag beim Erfurt Indoor über die 60 m der Männer.

Schon im ersten Vorlauf konnte er seine Zeit von letztem Wochenende noch einmal verbessern und qualifizierte sich als Zeitschnellster des zweiten Vorlaufs mit 6.65 sek fürs A-Finale.

Hier lief er mit einer Zeit von 6,66 sek auf Platz 4. Mit dieser Zeit ist Aleksandar jetzt Zweitschnellster deutscher Sprinter.

2 Augsburgerinnen im fairplay Camp des DLV

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Beim diesjährigen fairplay Camp im Bundesleistungszentrum Kienbaum durften sich zum ersten Mal in der Geschichte der LG Augsburg zwei Athletinnen über eine Einladung freuen: Mona Mark und Laura Val. Die Freude über die Post des DLV war rießig.

Rund 90 Athlet/Innen der Altersklasse 2003/04 machten sich Anfang November auf ins Olympische und Paralympische Leistungszentrum am östlichen Rand Deutschlands um 5 Tage lang zusammen zu trainieren und - ganz dem Motto fairplay Camp neue Freundschaften zu knüpfen.

Geschlafen wurde in Kienbaum 2, einer leerstehenden Kaserne.

Alle Aktivitäten, die Verpflegung, Workshops etc. fanden in Kienbaum 1 statt. Die Standorte trennt eine 1,5 km lange Strecke, die es bereits um 7 Uhr morgens vor dem Frühstück und zwischen den einzelnen Trainingsintervallen zu bewältigen gab, was dem einen oder anderen Athleten sicherlich als eine zusätzliche Langstrecken-Einheit vorkam.

Trainiert wurde in mehreren Gruppen.

Der Bereich Sprint/ Ausdauer, in dem sich Mona wiederfand, wurde trainiert von Bundesnachwuchstrainer Thomas Kremer. Laura Val wurde im Bereich Speer von Fritz Bockhoff trainiert.

Auf dem Programm standen unter Anderem verschiedene Workshops, die Einblicke in das tägliche Leben eines Profisportlers geben sollen, sowie der sogenannte Wiener Test, der die Athlet/ Innen auf ihre persönliche Stressresistenz in sportlichen Drucksituationen testen soll,

Außerdem fanden verschiedene Tests statt, die die Beweglichkeit und Motorik der Nachwuchssportler auf den Prüfstand stellte..

Zusätzlich wurden natürlich auch Sportleistungstests durchgeführt. Cooper Test, 60 m Sprint und Sprunglauf sind dem eingefleischten Leichtathleten natürlich wohlbekannte Begriffe.

 

Im Folgenden ein kleines Interview mit den Zweien:

Ihr habt erzählt dass ihr zusätzlich Workshops besucht habt, welches Thema hat euch persönlich denn am Besten gefallen?

Mona und Laura: "Am interessantesten fanden wir beide den Workshop Doping."

Gab es einen Mentaltipp der Trainer an euch der euch am Meisten weitergebracht hat?

Laura:" Der beste Tipp von Trainer Fritz Bockhoff war, dass ich immer an mich glauben soll und keine Selbstzweifel haben soll und va den Spaß am Sport nicht verlieren darf."

Mona: „Mein Trainer hat mir als Tipp gegeben dass ich niemals einreden soll dass ich etwas nicht kann. Ich soll groß denken.“

Zum Thema groß:

Was sind denn eure größten Ziele:

Mona und Laura: "Die olympischen Spiele oder eine WM -Teilnahme."

Und die Ziele für die nächste Saison?

Laura und Mona: "Das größte Ziel für nächstes Jahr ist sicherlich die EM Teilnahme (u18).

Und für die deutschen Meisterschaften ein Podest Platz."

Wer ist denn euer größtes Vorbild:

Mona: "Gina Lückenkemper"

Laura: "Niklas Kaul"

Hattet ihr einen schönsten Moment:

Laura: "Mein schönster Moment war zu sehen, dass sich mein Trainer so für mich und unsere Gruppe, die aus 2 Mädels und 3 Jungs bestand eingesetzt hat. Er hat direkt eine Gruppe mit uns gegründet und ein Video von uns gemacht. Er hat von Anfang an an uns geglaubt und mich ermutigt nicht an mir zu zweifeln sondern immer an mich zu glauben."

Mona: "Der beste Moment war als uns Thomas Kremer gesagt hat dass wir die nächste Generation ( u20) sind den Weltrekord mit der 4x100 m Staffel holen könnten."

Was sagt ihr denn zu euren Mitathlet/Innen? Gab es da Konkurrenzkämpfe:

Laura und Mona: "Es war zu keiner Zeit ein Gegeneinander. Wir hatten so viel Spaß zusammen und würden uns wünschen dass wir in genau der gleichen Konstellation noch einmal das gleiche Camp besuchen könnten."

Es scheint so, als würde das fairplay Camp des DLV seine Wirkung voll entfalten. Zusammen als Team ist man schließlich noch stärker und für die eine oder Andere sportliche Überraschung wie sie uns Niklas Kaul beschert hat, sind die Nachwuchsathletinnen allemal zu haben.

Die Trainer um Philip Xenos, Almut Brömmel, Christian Pfänder, Knut Stegelmann und Tim Osenberg sind auf jeden Fall sehr stolz und freuen sich, dass es unseren Augsburger Mädels so viel Spaß gemacht hat.