[18.09.2019] Neue Meister - Kristin Pudenz – Endlich erste Reihe, endlich WM

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Gleich 13 Athleten haben bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer den ersten nationalen Titel ihrer Karriere gefeiert. Unter ihnen sind einige neue Gesichter und andere, die schon länger zur DLV-Spitze zählen. leichtathletik.de erzählt, wie sie es ganz oben aufs Podest im Berliner Olympiastadion geschafft haben, heute geht es um Diskuswerferin Kristin Pudenz (SC Potsdam).

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Weitsprunggrube in Gersthofen für Askovic fast zu kurz

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Ausgezeichnet präsentierten sich einige Leichtathleten der LG Augsburg in Gersthofen und Donauwörth eine Woche vor der offiziellen Bahneröffnung der schwäbischen Leichtathletik. Ein weiter Sprung gelang einem 17-jährigen.
 
Mit "So kann es losgehen..." kommentierte Aleksandar Askovic (U20) ein Video, das er auf seiner Facebookseite nach seinem ersten Wettkampf der Saison veröffentlichte. Wer drauf klickt, sieht einen satten Sprung in die Gersthofener Weitsprunggrube, deren Länge bedrohlich kurz wirkte für den Leichtathleten der LG Augsburg.
7,07 Meter stellte der Kampfrichter nach dem Ablesen des Maßbandes nüchtern fest, worauf Askovic die Hände nach oben riss und jubelte.  Endlich ist er im elitären Club der 7-Meter-Springer, von denen es in Schwaben kaum mehr als eine Handvoll gibt und das bereits mit 17 Jahren. Exakt 7 Meter ist die Vorgabe des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV), um sich für die nationalen Titelkämpfe in Jena zu qualifizieren, die Quali ist mit dieser neuen persönlichen Bestweite bereits zum Saisoneinstieg abgehackt. Auch beim Hochsprung war der aktuelle Bayerische Hallenmehrkampfmeister nicht zu bezwingen. Bei seiner neuen persönlichen Bestleistung von 1,84 Meter sprang er 6 Zentimeter über seine Körperhöhe und bewies damit erneut seine Vielseitigkeit. "Ich habe in den letzten Monaten noch stärker an meiner mentalen Einstellung zum Leistungssport gearbeitet und zusammen mit meinen Trainern Stefan Wastian (LG Augsburg) und Matthias Schimmelpfenning (Bayerischer Leichtathletikverband) noch intensiver an Schnelligkeit und Technik gefeilt. Mein nächstes Ziel ist nun die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft über 100 Meter, außerdem möchte ich bald die Bestweite meines Vaters im Weitsprung von 7,16 Meter topen", so der Abiturient auf Nachfrage. Vater Zoran Askovic ist trotz seines Alters von 47 Jahren immer noch ein sportliches Gewicht. Bei den gleichzeitig in Gersthofen ausgetragenen Kreismeisterschaften im Stabhochsprung holte er mit 3,50 Meter den Titel bei den Männern.
Beim weiblichen Nachwuchs gewann Jasmin Seiler (U18) beim Stabhochsprung mit 2,50 Meter den Kreismeistertitel. Ein weiterer Sieg der LG Augsburg ging beim Hochsprung an Sonja Unglert (W15), die 1,52 Meter überqueren konnte. Die gleichaltrige Nina Bauch musste beim Weitsprung mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen, nachdem sie als 5-Meter-Springerin mit 4,64 Meter etwas unter ihren Möglichkeiten blieb. Klara Königsberger (W14) wurde Kreismeisterin im Stabhochsprung mit 2,20 Meter. 
Leah Mack (W14) stieg beim Hochsprung mit 1,40 Meter ein (Platz 1) und vervollständigte ihre gute Leistung mit 4,00 Meter im Weitsprung. Zweimal Erste wurde Mark Mona (W11) beim Hochsprung mit 1,25 Meter und beim Weitsprung mit 3,94 Meter.
 
In Donauwörth stieg Florian Bauer (M15) über die 300 Meter in die Bahnsaison ein. Der amtierende Süddeutsche Meister über 800 Meter gewann die Kurzstrecke mit einer neuen persönlichen Beistzeit von 38,85 Sekunden und hat damit die geforderte Zubringerleistung für die Deutsche Jugendmeisterschaft U16 in Köln bereits in der Tasche. Bei den Frauen gewann Sabrina Slowiak den Lauf über 200 Meter mit guten 26,39 Sekunden und verbesserte damit ihre bisherige persönliche Bestmarke um 2/10 Sekunden.
 
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