Munich Indoor, neue 200m-Bestzeiten

Geschrieben von Roland Wegner am TPL_WARP_PUBLISH .

Pfeilschnell präsentierten sich Augsburgs Sprinthoffnungen Nina Bauch (U18) und Aleksandar Askovic (U20/Männer) beim Munich Indoor. Die beiden Vorzeigeleichtathleten der LG Augsburg stellten über die Hallenrunde von 200 Metern neue persönliche Bestleistungen auf und konnten auch über 60 Meter bzw. im Stabhochsprung ihre exzellente Form unter Beweis stellen.

Nina Bauch (links) auf dem Weg zur Bestzeit über 200 Meter

Bereits in der Vorwoche startete die 15-jährige Nina Bauch rasant in die Hallensaison, als ihr über 60 Meter mit 7,79 Sekunden ein neuer Hausrekord gelang. Sieben Tage später bestätigte die amtierende Deutsche Vizemeisterin (über 300 Meter) ihre ausgezeichnete Form, den Vorlauf beim Munich Indoor gewann sie unangefochten in 7,91 Sekunden. Auf das Finale verzichtete sie dann zugunsten der Teilnahme über 200 Meter. Dort war sie dann stärker gefordert, als gedacht. Erst auf der Zielgeraden konnte die Haunstetterin das Rennen für sich entscheiden und brachte sich am Ende mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 25,49 Sekunden in eine gute Ausgangsposition für die kommende Bayerische Meisterschaft am Samstag in Fürth, wo sie sich in ihrer neuen Altersklasse vor allem mit der ein Jahr älteren Corinna Schwab (TV Amberg, U18-WM-Teilnehmerin) messen muss.

Auch Aleksandar Askovic nutzte das Münchner Event, um sich in Form für die Bayerische Meisterschaft zu bringen. Im Stabhochsprung der Männer begann er bei 4,30 Meter und steigerte sich jeweils mit dem 2. Versuch um jeweils 10 Zentimeter bis 4,70 Meter, seine bisherige Bestleistung. Fast wäre noch eine Steigerung drin gewesen, beim letzten Sprung über 4,80 Meter fehlten nur Millimeter. Mit diesem 2. Platz sprang er gleichzeitig auf Rang 5 der Deutschen Bestenliste U20. Der gute Saisoneinsteig hatte sich bereits im Training angedeutet, das er diszipliniert 5-6 x pro Woche entweder in Augsburg oder in München durchführt. So war auch die neue Bestleistung über 200 Meter keine große Überraschung, wo dem 18-jährigen 22,24 Sekunden gelangen, Platz 1.

Trainer Stefan Wastian, der sowohl für Nina Bauch als auch für Aleksander Askovic zuständig ist, nimmt die Spitzenleistungen zwar erfreut zur Kenntnis, setzt seine Schützlinge für die nächsten Wochen allerdings nicht unter Druck. "Die Hallenwettkämpfe dienen nur als Abwechslung vom Sommeraufbautraining, das Grundlagentraining hat oberste Priorität. Aber natürlich freue ich mich über die Entwicklung und unterstütze meine Athleten, um in Fürth in die Medaillenränge zu kommen und auch bei den Deutschen Meisterschaften gut abzuschneiden", steckt Wastian nüchtern den Fahrplan ab.

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