Susanne Sieberts Comeback an die Spitze

Geschrieben von Roland Wegner am TPL_WARP_PUBLISH .

In Ellwangen nutzte nutzte Susanne Siebert (LG Augsburg) ihren zweiten Saisonwettkampf, um schnell wieder zurück auf ihren angestammten Platz an der Spitze der Bayerischen Bestenliste im Speerwurf der Frauen zu kehren, den sie ein Jahr lang nicht besetzen konnte. In München musste Kim-Dominik Seyfried dagegen verletzt abbrechen.

Nach der Babypause setzte sie sich das Ziel, so schnell wie möglich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu überbieten und die internationale Konkurrenz aus Island und Lettland half ihr dabei. Mit ihrer langjährigen Erfahrung konnte Susanne Siebert geschickt mit den Windverhältnissen umgehen und warf gleich mit dem ersten Versuch 52,96 Meter und hackte mit diesem dritten  Platz damit ihr DM-Ziel ab. "Wir konnten nicht unbedingt damit rechnen, dass Susanne so stark aus der Pause zurückkommt, da sie jetzt ja auch weniger Zeit fürs Training hat", freute sich ihr Trainer Peter Pawlitschko über die tolle Leistung. Aber auch weitere Athleten seiner Gruppe zeigten Flagge. Bei Dennis Edelmann platzte nach zwei schwierigen Jahren endlich der Knoten und das nicht nur ein bisschen. Um sage und schreibe einen Meter steigerte er seine bestandene Bestleistung und ist jetzt mit 17,32 Meter wieder ganz oben. Mit diesem Sieg knackte er zudem den Vereins- und Kreisrekord. Sein Bruder Jushua Edelmann wurde im Speerwurf der Männer Zweiter mit 52,30 Meter.

Kim-Dominik Seyfried konnte dagegen seinen guten Saisonstart nicht weiter steigern. Beim Pfingstsportfest in München musste er seinen Speer nach dem Aufwärmen verletztungsbedingt wieder einpacken. Dafür stellte Florian Bauer eine neue Bestzeit über 400 Meter auf, die ihm für seine Spezialdisziplin, der doppelten Distanz, hilfreich sein wird. Nach 53,53 Sekunden war er der Zweitschnellste seines Jahrgangs. Eine neue Bestzeit präsentierte Larissa Bergmair über 400 Meter der Frauen, ihr gelangen 60,64 Sekunden. Sonja Keil war über 400 Meter Hürden zwar mit Lauf und Technik zufrieden, wunderte sich allerdings etwas über die Zeit von 64,30 Sekunden, womit sie aber trotzdem Platz 3 belegen konnte. Mit 49,89 Sekunden (Platz 2) stellte Klara Königsberger über 300 Meter Hürden eine neue persönliche Bestleistung auf.

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