Askovic und Bauch spitzenklasse!

Geschrieben von Roland Wegner am TPL_WARP_PUBLISH .

Es war angerichtet bei der LG Telis Finanz Regensburg. Zahlreiche Leichtathleten aus ganz Bayern und den Landesgrenzen hinaus nutzten das traditionsreiche Rolf-Watter-Sportfest für ihren Saisonauftakt in die Freiluftsaison 2017. Darunter auch die beiden Spitzensprinter der LG Augsburg, die beide mit ihren Siegen ein Ausrufezeichen für die kommenden Meisterschaften setzen konnten.

Aleksandar Askovic hatte zur Bahneröffnung vor zwei Wochen bereits angedeutet, was derzeit in ihm steckt, als er über 100 Meter trotz schlechtem Wetter mit 10,82 Sekunden in die Saison startete. In Regensburg folgte die Nagelprobe gegen erstklassige Konkurrenz, denen er allesamt die Hacken zeigen konnte. Vom Start weg dominierte der Schwäbische Rekordhalter die 100 Meter und gewann in erstklassigen 10,64 Sekunden, gefolgt vom mehrmaligen Bayerischen Meister Lucien Aubry (persönliche Bestzeit: 10,45 Sekunden!), der sich mit 10,84 Sekunden zufrieden geben musste. "Ich freue mich sehr über diese Steigerung, die monatelange Arbeit hat sich gelohnt. Wenn man vorne liegt, kann man sich viel besser auf die Technik konzentrieren. "Ich bin zuversichtlich, dass 2017 mein Jahr werden wird mit dem Höhepunkt der Bayerischen Meisterschaft im Augsburger Rosenaustadion", so der Student der Materialwissenschaften, der pro Woche 6-7 Trainingseinheiten vorzuweisen hat.

In dieser Trainingsgruppe, geleitet von Stefan Wastian, befindet sich auch Nina Bauch. Nach der LG-Gründung vor sieben Jahren in Haunstetten als Talent entdeckt, entwickelte sie sich wie vorhergesagt zu einer der schnellsten bayerischen Nachwuchssprinterinnen, zuletzt mit dem Bayerischen Titel in der Halle über 60 Meter. Nachdem sie sich bei diesem Titellauf verletzte, geht's aktuell darum, schnell wieder an die bisherige Leistungsfähigkeit anzuknüpfen und vor allem Sicherheit zu gewinnen. Dies gelang der 16-jährigen in Regensburg mit einem Doppelsieg ausgezeichnet. Zunächst gewann sie die 100 Meter in 12,30 Sekunden. Nach der doppelten Distanz blieben die Uhren bei 25,08 Sekunden stehen. "Darauf kann ich sehr gut aufbauen. Die Ergebnisse bringen mir Sicherheit und Selbstvertrauen für die großen Meisterschaften", resümiert die Gymnasiastin.