Gelungener Saisonabschluss für die LG Augsburg

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Mit drei weiteren schwäbischen Meistertiteln verabschieden sich die Athlet/Innen der LG Augsburg in die Winterpause.

Am vergangenen Sonntag war die Leichtathletikgemeinschaft beim letzten Wettkampf dieser Saison Ausrichter der schwäbischen Sprungmeisterschaften im Rosenaustadion.

Den ersten Titel holte sich Johanna Konrad im Weitsprung. Trotz der herbstlichen Temperaturen holte sie sich den Titel in der Altersklasse u18. Bereits im ersten Versuch über 4,76m setzte sie sich an die Spitze des Teilnehmerfeldes und steigerte sich im Laufe des Wettkampfs auf 4,96m.

Ihre Teamkolleginnen Emilia Weis verpasste das Treppchen nur ganz knapp und wurde mit 4,25m Vierte.

Anna Köber komplettierte das Augsburger Trio und landete mit einer Weite von 3,96m auf Platz 8.

Eva Schmid, das neue Talent aus der Augsburger Leichtathletikschmiede sorgte mit ihrem ersten Platz im Weitsprung bei der w12 für den zweiten schwäbischen Titel. Mit 4,83m zeigte sie ihr unglaubliches Talent im Sprung und konnte sich mit fast einem Meter Vorsprung vor ihrer Konkurrenz über den ersten Platz freuen.

Auch Lukas Friedrich durfte sich über seinen schwäbischen Meistertitel im Dreisprung freuen. Bereits im ersten Versuch setzte er sich an die Spitze. Er konnte in einem spannenden Wettkampf im letzten Versuch noch einmal alles aus sich herausholen und krönte seinen Titel mit einer Weite von 12,41m.

Gustav Uhrmacher durfte sich bei der Altersklasse u14/m13 mit 4,29m über den dritten Platz im Weitsprung freuen.

Ebenso Komal Datta. Sie wurde bei den Frauen mit einer Weite von 4,71 m Dritte.

Ihre Teamkollegin Sabrina Ahlborn wurde mit 4,23 m Siebte.

Den dritten Bronzeplatz sicherte sich Johanna Konrad im Hochsprung. Mit übersprungenen 1,44m durfte sie auch in dieser Disziplin aufs Treppchen klettern.

Emilia Weis wurde mit übersprungenen 1,36m Fünfte.

 

Die LG Augsburg bedankt sich bei allen Athlet/Innen, Trainer/Innen, Eltern und Unterstützern für diese etwas andere Sommersaison 2020 und den tollen Zusammenhalt unseres Vereins!

 

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Förderverein: Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020 – folgt in Kürze

 

Askovic und Edelmann: Trotz Rekorde ein Zittern um DM-Teilnahmen

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Es ist DIE Saison der beiden Leichtathleten Aleksandar Askovic und Dennis Edelmann von der LG Augsburg. Sowohl der Sprinter als auch der Kugelstoßer lassen die Tinte nicht trocknen, die ihre Bestleistungen und Rekorde dokumentieren, sie steigern ihre Leistungen immer weiter.

Die B&S Kurpfalz-Gala war eine ideale Möglichkeit für Aleksandar Askovic, auch mal internationale Luft zu schnuppern. Im Vorlauf der Männer steigerte er seinen eben erst aufgestellten Schwäbischen Rekord der Männer von 10,51 Sekunden auf 10,50 Sekunden (Rückenwind: 0,5 m/sek.) und qualifizierte sich damit fürs B-Finale. Etwas Pech hatten die Finalisten dann mit dem Gegenwind, so dass keine weitere Steigerung möglich war. Mit 10,59 Sekunden musste sich Aleksandar Askovic dem Österreicher Markus Fuchs (10,56 Sekunden) und dem Holländer Brus Wouter (10,58 Sekunden) knapp geschlagen geben, beide haben Spitzenzeiten von 10,42 bzw. 10,36 Sekunden vorzuweisen. Aleksandar Askovic klettert mit seiner neuen Bestleistung nun auf Platz 12 der Deutschen Bestenliste und wäre sportlich auch längst für die Deutsche Meisterschaft der Männer qualifiziert, bei der er es als Jugendlicher bereits ins Finale schaffte. Eine letztjährige Regeländerung bereitet dem Studenten allerdings Kopfzerbrechen. Entgegen früherer Regelung ist die deutsche Staatsangehörigkeit eine zusätzliche Voraussetzung. Diese ist längst beantragt und eigentlich nur eine Formsache, doch gestaltet sich das Verfahren aus zeitlichen Gründen zur Zitterpartie, am 25. Juni ist Meldeschluss für die Deutsche Meisterschaft in Erfurt.

In einer ähnlichen Gefühlslage befindet sich Dennis Edelmann. Der Kugelstoßer verbesserte in dieser Saison schon mehrmals den Kreisrekord. Beim Leichtathletiksportfest in Kirchheim besiegte er nach langer Zeit wieder seinen langjährigen bayerischen Erzrivalen und Lokalmatador Christian Zimmermann. Im 5. Versuch übertraf der Augsburger erstmals die 18-Meter-Marke, wenn auch nur um wenige Millimeter, um im letzten Versuch förmlich zu explodieren. Mit 18,16 Meter gelang ihm exakt die gleiche Weite wie die seines Gegners, durfte sich jedoch auf Grund des besseren zweiten Versuches zum Sieger küren lassen. Dieser erneute Rekord bedeutet für Dennis Edelmann Platz 11 in Deutschlands aktueller Bestenliste, reicht aber immer noch nicht für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, wofür er noch 4 weitere Zentimeter benötigt.

Nächste Gelegenheit für neue Rekorde bietet sich am kommenden Samstag beim Internationalen Pfingstsportfest im Münchner Dantestadion, bei dem beide neben weiteren LG´lern vertreten sein werden.