Hallenmeeting in München

Geschrieben von Roland Wegner am .

Am zweiten Tag des Sportfestes in der Münchner Leichtathletikhalle war die LG Augsburg mit zahlreichen Athleten im Schüler- und Jugendalter vertreten. Gleich 74 Athletinnen waren über 60 Meter der Altersklasse W14 am Start. Mit 8,10 Sekunden schnitt Mona Mark (Platz 2) am besten ab, knapp hinter einer Sprinterin aus Italien. Laura Val und Enna Müller konnte ihre persönliche Bestzeit verbessern und sowohl Ilva Seitz als auch Romy Schneider zeigten bei ihrem Debüt über die
60 Meter gute Leistungen (siehe Ergebnisliste). Beim anschließenden Kugelstoßen verbesserte Laura Val ihre Bestleistung um fast 60 Zentimeter und wurde im mit 28 Teilnehmerinnen besetzten Feld Siebte. Ilva Seitz und Mona Mark, die eigentlich im Sprint bzw. Lauf beheimatet sind, kamen auf den 9. und 10. Platz. Bei den 60m der MJU18 lieferte der Schwaben-Neuzugang Phisit Thanatkha eine gute Vorstellung ab. Er gewann seinen Vorlauf, verbesserte im Finale nochmal seine Zeit auf 7,53 Sekunden und kam damit auf den 4. Platz. In der Altersklasse U20 qualifizierten sich Florian Bauer und Dominik Riffel fürs Finale. Dort belegten sie Platz 4 und 5. Über die 200 zeigte Florian Bauer, dass das Wintertraining gefruchtet hat. Trotz verletzungsbedingter Pause im Herbst lief er auf der Hallenrunde exakt die gleiche Zeit wie letztes Jahr im Stadion. Auch Klara Königsberger konnte bei den WJU20 ihre 200m Zeit deutlich steigern.

Hier gibt’s die exakten Ergebnisse

27. Juni: Läufer- und Sprinterabend im Rosenaustadion

Geschrieben von Roland Wegner am .

Derzeit laufen die Vorbereitungen zum diesjährigen sportlichen Leichtathletikhighlight in Augsburg, der Bayerischen Meisterschaft im Rosenaustadion in vier Wochen. Mit dem Thema Sanierung Rosenaustadion hat die LG Augsburg  viele Jahre darauf hingearbeitet, eine überregionale Meisterschaft in die Fuggerstadt zu bekommen.

Als Generalprobe dient der 2. Läufer- und Sprinterabend, der am morgigen Dienstag ab 17:00 Uhr in der Rosenau durchgeführt wird. Angeboten werden für Männer und Frauen die Sprintstrecken 100m, 200m, 400m, 110m bzw. 100 Hürden und die Mittelstreckendisziplinen 800m und 1500m. Als Schwäbische Meisterschaft werden die Staffelwettbewerbe über 3x1000m bzw. 3x800m gewertet, bei den 400 Meter geht's um Kreismeistertitel. Der neue Schwäbische Rekordhalter Aleksandar Askovic (LG Augsburg, 10,40 Sekunden) wird kurzfristig vor Ort entscheiden, ob er über die 100 Meter an den Start geht.

Für den Nachwuchs bietet die LG Augsburg neben weiteren Disziplinen auch 75m und 60m Hürden an.

Laut Chef-Organisator Christian Pfänder sind bereits 150 Meldungen zu verzeichnen, mehr als die Gesamtzahl vom Vorjahr. Es kommen noch Nachmeldungen dazu, die eine Stunde vor Wettkampfbeginn vor Ort möglich sind.

Ausschreibung:  https://ladv.de/ausschreibung/detail/15198/2.-Augsburger-Sprinter-und-L%C3%A4uferabend-Augsburg.htm

Ideale Bedingungen finden die Athleten im sanierten, altehrwürdigen Rosenaustadion vor

 

Nachwuchskreismeisterschaft in Untermeitingen

Geschrieben von Roland Wegner am .

Mehrmals wurde die LG Augsburg bereits für ihre gute Nachwuchsarbeit geehrt und es haben sich bereits in Augsburg die guten Trainingsadressen (u. a. Rosenaustadion, Ernst-Lehner-Stadion, TSG-Sportgelände) herumgesprochen. Selbstverständlich gehören auch Wettkämpfe zum spielerisch aufgebauten Training. So wie zum Beispiel die Kreismeisterschaft der 10- und 11-jährigen, die kürzlich in Untermeitingen stattgefunden hat.

Betreut von den Trainern Bertold Mayr, Nicole und Sopia Ziegler konnten zwei Kreismeistertitel gewonnen und viele weitere gute Platzierungen wie folgt erzielt werden:

Anna-Carolin Decker, W10, 1. Platz über 50 Meter in 8,08 Sekunden.

Eva Schmid, als 9-jährige in W10, 3. Platz über 50 Meter in 8,23 Sekunden

Eva Schmid, als 9-jährige in W10, 2. Platz im Weitsprung mit 3,71 Meter

Hanna Wermescher W10, 8. Platz im Weitsprung mit 3,36 Meter

Lina Hartung, als 9-jährige in W10, 3. Platz über 800 Meter in 3:08,70 Minuten  

Hanna Wermescher W10, 5. Platz über 800m in 3:22,18 Minuten

 

Hannah Rathmann, W11, 1. Platz über 50m in  7,73 Sekunden

Alina Schmid, W11, 6. Platz über 50m in 8,15 Sekunden

Amelie Brandsch, W11, 6. Platz über 50m in 8,15 Sekunden

Anna Christen, W11, 6. Platz über 800m in 3:16,25 Minuten

Simona Launer, W11, 8. Platz über 800m in 3:19,34 Minuten

Amelie Brandsch, W11, 2. Platz im Hochsprung mit 1,16 Meter

Alina Schmid, W11, 3. Platz im Hochsprung mit  1,16 Meter

Hannah Rathmann, W11, 5. Platz im Weitsprung mit 3,93 Meter

Alina Schmid, W11, 7. Platz im Weitsprung mit 3,87 Meter

Amelie Brandsch, W11, 8. Platz im Weitsprung mit 3,84 Meter

 

Johannes Trautmann, M10, 5. Platz über 800m in 3:05,34 Minuten

Tom Claus, M10, 6. Platz über 800m in 3:06,20 Minuten

Anton Rogalski, M10, 4. Platz im Hochsprung mit 1,08 Meter

 

Samuel Bartl, M11, 6. Platz über 50m in 8,08 Sekunden

Jesper Hartung, M11, 4. Platz über 800m in 2:54,91 Minuten

Jesper Hartung, M11, 6. Platz im Ballwurf mit 31,0 Meter

Jesper Hartung, M11, 8. Platz im Weitsprung mit 3,49 Meter

Rekordsprinter Askcovic: vom Underdog zur deutschen Spitze!

Geschrieben von Roland Wegner am .

Die Erfolgsstory von Aleksandar Askovic (LG Augsburg) geht weiter, erneut steigerte er seine persönliche Bestleistung über 100 Meter. Zum dritten Mal verbesserte er den Schwäbischen Rekord, der bis vor wenigen Wochen 46 Jahre lang unangetastet blieb. Bei der Regensburger Sparkassengala steigerte er sich von 10,50 Sekunden auf 10,40 Sekunden und hievte sich damit in die TOP 10 der aktuell schnellsten deutschen Sprinter. Im Vorlauf war er sogar noch schneller.

1,80 Meter groß, 70 Kilogramm schwer. In Aleksandar Askovic vermutet man auf den ersten Blick nicht einen 100 Metersprinter, der den Großen der deutschen Sprintszene das Wasser reichen kann. Doch weit gefehlt, am Wochenende zeigte er sogar zwei Protagonisten der deutschen Nationalstaffel die Hacken. Statt Muskelberge filigrane Beinarbeit, die einer Nähmaschine ähnelt.

Die Bedingungen waren in Regensburg perfekt. Eigentlich schon fast zu perfekt, denn neben warmen Temperaturen und einem europäischem Spitzenfeld wehte der Rückenwind bei den Vorläufen einige Male etwas stärker, als es die Regeln für Rekorde oder Qualifikationen (+ 2,0 Meter pro Sekunde) erlauben. Im zweiten von fünf Vorläufen startete Askovic gegen Robert Hering, dem mehrfachen Deutschen Meister und gegen Österreichs derzeit schnellsten Sprinter Markus Fuchs. Hering gewann in 10,26 Sekunden, knapp dahinter Schulter an Schulter Fuchs (10,32 Sekunden) und Askovic (10,33 Sekunden) bei einem Rückenwind von + 2,3 Meter pro Sekunde. Für die offiziellen Bestenlisten wird diese neue Bestzeit wegen minimal zu starkem Schiebewind nicht gewertet.

Im B-Finale stand Aleksander dann auf Bahn 3. Direkt neben ihm auf Bahn 2 Lucas Jakubczyk (Deutscher Meister 2012, EM- und WM-Teilnehmer), eine Bahn davor Altmeister Alexander Kosenkow, mehrfacher Deutscher Meister, Olympia-, WM-, und EM-Teilnehmer, auf Bahn 5 Sven Knipphals (EM- und WM-Teilnehmer). Der Wind wehte dieses Mal nur ganz leicht (+ 0,7 Meter pro Sekunde) von hinten. Nach eigenem Empfinden war der Start von Aleksandar Askovic nicht ganz perfekt. Etwas flotter aus dem Startblock kam Lucas Jakubczyk, den Askovic als Bahnnachbar direkt im Visier hatte. Die vermeintlichen Stärken (Jakubczyk gewann mit seinen langen Schritten viele Rennen erst auf den letzten Metern) und Schwächen (Askovic wurde auf der zweiten Hälfte seiner Rennen nach starkem Start oft noch abgefangen) kehrten sich in Regensburg um. Der Augsburger rang mit 10,40 Sekunden den Berliner (10,42 Sekunden) auf den letzten Metern nieder und steigerte damit den Schwäbischen Männerrekord erneut. Auch Kosenkow (10,49 Sekunden) hatte das Nachsehen. Nicht zu schlagen war allerdings Marcus Lawler (Irland, 10,30 Sekunden). Auch Sven Knipphals (10,33 Sekunden) war etwas früher im Ziel. "Die großen Namen beeindrucken mich nicht, im Gegenteil, ich fühle mich in einem solchen Feld sehr wohl, denn da kennt mich noch niemand. Als vermeintlicher Underdog macht es mir es Spaß, zu überraschen", so der Augsburger Student nach seinen beiden Spitzenzeiten. Die Leistung von 10,40 Sekunden würde ihn nun eigentlich berechtigen, für den Deutschen Leichtathletikverband an der U23-Europameisterschaften teilzunehmen, die eine Woche vor der Bayerischen Meisterschaft (22.-23. Juli 2017, Rosenaustadion Augsburg) in Polen stattfindet. Alles hängt jetzt davon ab, ob Aleksandar Askovic von Serbien, dem Herkunftsland seiner Eltern, rechtzeitig freigestellt wird. Ein Rennen gegen die Zeit.

Das Zdzisław-Krzyszkowiak-Stadion in Polen

 

 

Askovic gegen deutsche Spitze

Geschrieben von Roland Wegner am .

Die Crème de la Crème der deutschen Leichtathletikszene versammelt sich heute bei der Sparkassen-Gala in Regensburg. Das Starterfeld im Sprint über 100 Meter gleicht einem Abbild der Deutschen Meisterschaft. Neben dem deutschen Rekordhalter und Olympiateilnehmer Julian Reus sind auch altbekannte Stars wie Alexander Kosenkow am Start. Davon unbeeindruckt zeigt sich Aleksander Askovic (LG Augsburg), der als bester bayerischer Sprinter zur Gala geladen wurde. „Ich will einfach meinen Schwäbischen Rekord von 10,50 Sekunden weiter verbessern“, hat er sein Ziel im Auge. Start der Vorläufe um 10:30 Uhr.

 

Teilnehmerliste: http://lalive.de/index.php?ver=170610DEREG&typ=210&cid=21000045

Neues Sprinttalent Mona Mark

Geschrieben von Roland Wegner am .

Durchwachsen waren die Teilnehmerzahlen beim Abendsportfest in Aichach, wo auch gleichzeitig die Schwäbischen Langstaffelmeisterschaften  ausgetragen wurden. Einige Athleten der LG Augsburg brachten davon unbeeindruckt gute Leistungen.

Allen voran die 13-jährige Mona Mark. Die Schülerin aus Göggingen fiel bereits vor drei Wochen bei einem Sportfest in Friedberg auf, als sie die 75 Meter in ausgezeichneten 10,05 Sekunden sprintete, ihre bis dahin gültige persönliche Bestzeit auf dieser Distanz betrug 10,23 Sekunden. In Aichach war ihr Lauf mit insgesamt drei Starterinnen dünn besetzt. Dies tat ihrer Leistung keinen Abbruch, sie gewann unangefochten mit einer neuen herausragenden Bestzeit von 9,95 Sekunden und baute die Spitze in der Schwäbischen Bestenliste aus.

Zwei Schwäbische Meistertitel gewannen die LG-U18-Staffeln über 4x400 Meter. Florian Bauer, Felix Strauch, Armin Schwenk und Godo Kurten liefen mangels Konkurrenz gegen die U20-Staffeln der LG Donau Ries. Im Endspurt gewannen die jüngeren Augsburger mit 3:41,51 Sekunden. Die beste Einzelleistung ging auf das Konto von Florian Bauer, der handgestoppt tiefe 51 Sekunden benötigte, was für seine diesjährige Spezialisierung auf 400 Meter Hürden eine ideale Grundlage bedeutet.

Sina Sophia Sednik, Sonja Unglert, Pia Kaiser und Klara Königsberger freuten sich über ihre Titelleistung von zusammen 4:36,07 Minuten.

Weitere LG-Ergebnisse:

 

Timo Sturm: 100 Meter, 11,71 Sekunden, 1. Platz

Henri Nuscheler: 800 Meter, 2:24,93 Minuten, 1. Platz,

Leon Zeller: 100 Meter, 13,83 Sekunden 1. Platz; 800 Meter, 2:46,76 Minuten, 5. Platz

Noah Haage: 75 Meter, 11,07 Sekunden 1. Platz; 800 Meter, 2:57,35 Minuten 2. Platz

Komal Datta: 100 Meter, 13,24 Sekunden, 1. Platz

Vera Schiele: 200 Meter, 31,26 Sekunden, 2. Platz

Stefanie Baumann: 200 Meter, 33,21 Sekunden, 3. Platz

Saskia Hundhammer: 800 Meter, 2:48,06 Minuten, 2. Platz

Teresa Jahn: 75 Meter, 12,17 Sekunden 3. Platz; 800 Meter, 2:48,57 Minuten, 3. Platz

 

 

Schwäbische Meisterschaft U16/U20 in Neusäß

Geschrieben von Roland Wegner am .

Ein ideales Leichtathletikwetter bot sich bei der schwäbischen Meisterschaften U16/U20 in Neusäß, um neue Bestleistungen aufzustellen und Titel zu gewinnen.
 
Florian Bauer spezialisiert sich in dieser Saison auf die 400m Hürden. Um die Grundschnelligkeit zu verbessern, startete er in Neusäß bei den U20 über 100m und 200m, wo er jeweils seine Bestzeiten auf 12,00 (Platz 5) und 24,01 Sekunden (3. Platz) steigern konnte. 
 
Schwäbischer Meister wurde Timo Sturm über die 100 Meter, blieb aber mit 11,76 Sekunden etwas hinter seiner Bestzeit zurück. Über 200m lief er 23,73 Sekunden und wurde damit Zweiter.
 
Dominik Riffel lief über 100 Meter 11,84 Sekunden und belegte damit Platz drei, die doppelte Distanz beendete er nach 24,08 Sekunden und wurde Vierter.
 
Armin Schwenk verbesserte seine Bestweite beim Weitsprung auf 5,76 Meter und holte sich damit die Vizemeisterschaft.
Tim Bauer wurde sowohl beim Kugelstoßen (11,80 Meter) als auch beim Diskuswurf (35,59 Meter) Schwäbischer Meister.
Felix Strauch (U18) probierte den Speerwurf mit dem schwereren MJU20 Speer (800g) und warf damit sehr gute 48,79m (Bestleistung 700g 53,09), was zum Schwäbischen Meistertitel reichte. Damit hätte er auch die bayerische A-Quali für die U20.
Daniel Friedrich lief über 100m 12,46 und wurde damit Dritter, beim Diskuswurf wurde er mit einer Weite von 41,00m Vizemeister und verfehlte seine Bestweite nur knapp.
 
Ein starker Auftritt gelang Godo Kurten (U18), der über 400 Meter Hürden nach 61,23 Sekunden den Titel gewann.
 
Ungewohnte Konkurrenz auf schwäbischer Ebene erhielt Sprinterin Nina Bauch, die über 200 Meter mit 25,21 Sekunden mit Platz 2 zufrieden sein musste.
 
Henri Nuscheler wurde über 800 Meter Schwäbischer Meister und verbesserte seine Zeit um über 10 Sekunden auf 2:22,41 Minuten
Sina Sednik (U18) lief zum 2. Mal in ihrer noch jungen Leichtathletikkariere 400 Meter und wurde Dritte mit 69,81 Sekunden.
Leila Killian verbesserte ihr Jahresbestleistung über 800m knapp und wurde mit einer Zeit von 2:26,23 Minuten Schwäbische Meisterin.
Jasmin Sailer wurde beim Kugelstoßen und beim Diskuswurf Zweite und beim Speerwurf Schwäbische Meisterin, blieb aber mit 27,72 Meter bzw. 35,04 Meter hinter ihren Bestweiten zurück.
Saskia Hundhammer wurde über 800m Dritte mit einer Zeit von 2:47,15 Minuten und verbesserte ihre Bestzeit um über 12 Sekunden.
Emily Metzler lief in dem stark besetzten Feld bei den WJU16 über 100m eine gute Zeit von 14,13 Sekunden und wurde damit Zehnte.
 
Weitere Ergebnisse:
Jonas Waibel 100m MJU20 12,27s 10. Platz;
Nabil Omer 400m MJU20 60,42s 6. Platz;
Leon Zeller 100m MJU16 14,10s 12. Platz, 
Lisa-Marie Wesinger  100m WJU20 15,10s 12. Platz, 200m 31,35sec 9. Platz, 
Leonie Killian Kugel WJU16 5,65m 9.Platz, Speer 16,25m 8. Platz;
 

Askovic und Edelmann: Trotz Rekorde ein Zittern um DM-Teilnahmen

Geschrieben von Roland Wegner am .

Es ist DIE Saison der beiden Leichtathleten Aleksandar Askovic und Dennis Edelmann von der LG Augsburg. Sowohl der Sprinter als auch der Kugelstoßer lassen die Tinte nicht trocknen, die ihre Bestleistungen und Rekorde dokumentieren, sie steigern ihre Leistungen immer weiter.

Die B&S Kurpfalz-Gala war eine ideale Möglichkeit für Aleksandar Askovic, auch mal internationale Luft zu schnuppern. Im Vorlauf der Männer steigerte er seinen eben erst aufgestellten Schwäbischen Rekord der Männer von 10,51 Sekunden auf 10,50 Sekunden (Rückenwind: 0,5 m/sek.) und qualifizierte sich damit fürs B-Finale. Etwas Pech hatten die Finalisten dann mit dem Gegenwind, so dass keine weitere Steigerung möglich war. Mit 10,59 Sekunden musste sich Aleksandar Askovic dem Österreicher Markus Fuchs (10,56 Sekunden) und dem Holländer Brus Wouter (10,58 Sekunden) knapp geschlagen geben, beide haben Spitzenzeiten von 10,42 bzw. 10,36 Sekunden vorzuweisen. Aleksandar Askovic klettert mit seiner neuen Bestleistung nun auf Platz 12 der Deutschen Bestenliste und wäre sportlich auch längst für die Deutsche Meisterschaft der Männer qualifiziert, bei der er es als Jugendlicher bereits ins Finale schaffte. Eine letztjährige Regeländerung bereitet dem Studenten allerdings Kopfzerbrechen. Entgegen früherer Regelung ist die deutsche Staatsangehörigkeit eine zusätzliche Voraussetzung. Diese ist längst beantragt und eigentlich nur eine Formsache, doch gestaltet sich das Verfahren aus zeitlichen Gründen zur Zitterpartie, am 25. Juni ist Meldeschluss für die Deutsche Meisterschaft in Erfurt.

In einer ähnlichen Gefühlslage befindet sich Dennis Edelmann. Der Kugelstoßer verbesserte in dieser Saison schon mehrmals den Kreisrekord. Beim Leichtathletiksportfest in Kirchheim besiegte er nach langer Zeit wieder seinen langjährigen bayerischen Erzrivalen und Lokalmatador Christian Zimmermann. Im 5. Versuch übertraf der Augsburger erstmals die 18-Meter-Marke, wenn auch nur um wenige Millimeter, um im letzten Versuch förmlich zu explodieren. Mit 18,16 Meter gelang ihm exakt die gleiche Weite wie die seines Gegners, durfte sich jedoch auf Grund des besseren zweiten Versuches zum Sieger küren lassen. Dieser erneute Rekord bedeutet für Dennis Edelmann Platz 11 in Deutschlands aktueller Bestenliste, reicht aber immer noch nicht für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, wofür er noch 4 weitere Zentimeter benötigt.

Nächste Gelegenheit für neue Rekorde bietet sich am kommenden Samstag beim Internationalen Pfingstsportfest im Münchner Dantestadion, bei dem beide neben weiteren LG´lern vertreten sein werden.

Schwäbische Meisterschaft am Sonntag in Neusäß

Geschrieben von Roland Wegner am .

Kommenden Sonntag findet in Neusäß die Schwäbische Meisterschaft U18/U20 der Leichtathleten statt. Die LG Augsburg ist mit einem 25-köpfigen Team am Start. Darunter auch die Nachwuchssprinter Florian Bauer und Nina Bauch, die auf Grund ihrer Leistungen vor wenigen Tagen vom Bayerischen Leichtathletikverband zum U-18-Länderkampf nach Brixen (04. Juni) nominiert wurden.

100m-Rekord: Askovic setzt nach 46 Jahren neue Maßstäbe in Schwaben

Geschrieben von Roland Wegner am .

Ein für die schwäbische Leichtathletik historischer Moment spielte sich am Vatertag in Kassel ab. Im Finale der Deutschen Hochschulmeisterschaften machte sich Aleksandar Askovic auf den Weg, in der Königsdisziplin der Leichtathletik neue Maßstäbe zu setzen, was sich bereits im Vorlauf anbahnte.

Bronzemedaille und Schwäbischer Rekord durch Aleksandar Askovic (Deutsche Hochschulmeisterschaft, Uni Augsburg)

In der 100m-Qualifikation zeichnete sich bereits ab, was am gleichen Tag noch kommen könnte, als er in 10,57 Sekunden mit neuer persönlicher Bestleistung der schnellste Sprinter aller sieben Vorläufe war. Vorjahressieger Steven Müller war mit 10,58 Sekunden kaum spürbar langsamer. Dass Aleksandar Askovic zu den schnellsten deutschen Startern zählen dürfte, zeigte er dann auch im Finale dieser Deutschen Hochschulmeisterschaft, als er die erste Hälfte des Laufes knapp in Führung lag. Vorjahressieger Steven Müller (10,41 Sekunden) und Michael Pohl (10,43 Sekunden) schoben sich auf den letzten Metern am Augsburger zwar noch vorbei, dem jedoch mit 10,51 Sekunden etwas gelang, was 46 Jahre unantastbar war: Aleksandar Askovic brach den schwäbischen Uralt-Rekord von Anton Fritz (TSV Sonthofen), der im Jahre 1971 die 100 Meter in 10,55 Sekunden lief. Diese Zeit wurde nur einmal von Stefan Travan (DJK Friedberg) im Jahre 1996 bestätigt, aber bis zum 25.05.2017 nie von einem Leichtathlet mit schwäbischen Startpass unterboten. Aleksandar Askovic ist nun alleiniger schwäbischer 100m-Rekordhalter sowohl bei den Männern als auch durch seinen Rekord vom Vorjahr bei der männlichen Jugend U20. "Ich bin superhappy. Nicht nur über die Bronzemedaille bei einer Deutschen Meisterschaft, sondern natürlich auch über meine neue Rekordzeit, das Training hat sich bezahlt gemacht", so der Student der Materialwissenschaften. Ausruhen ist derzeit aber nicht drin. Bereits am morgigen Samstag tritt Askovic im Weinheimer Sepp-Herberger-Stadion über 100 Meter (Vorläufe: 14:20 Uhr) gegen die anderen deutschen Spitzensprinter an, von denen er jetzt nicht mehr weit weg ist.

Video zum Finallauf: http://www.ardmediathek.de/tv/hessenschau/Deutsche-Hochschulmeisterschaften-in-Kas/hr-fernsehen/Video?bcastId=3301950&documentId=43090790

Kugelstoßer auf Platz 4

Nicht ganz zufrieden war Dennis Edelmann, der sich im Kugelstoßen noch auf Quali-Jagd befindet, die mit 18,20 Meter ziemlich hoch, aber für den Kreisrekordhalter (17,97 Meter) nicht unerreichbar ist. In Kassel gelangen ihm im vierten Versuch 17,56 Meter, was Platz 4 bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft bedeutete. Um die 18,20 Meter und damit die DM-Norm zu knacken, verbleiben ihm jetzt noch vier Wochen bis zum Anmeldeschluss.