• slide-1
  • LG Augsburg

Erfolgreiche LG Mädels in Bremen

am .

Erfolgreiche LG Mädels

Am Wochenende fanden in Bremen die deutschen Meisterschaften der u16 statt.
Die LG Augsburg war mit drei Athletinnen vertreten die sich allesamt sehr gut präsentierten.
Die Erfolgreichste des Trios war Laura Val. Sie sicherte sich mit einer sensationellen Weite von 44,34 m im Speerwurf den deutschen Vizetitel und stellte gleichzeitig den neuen schwäbischen Rekord in dieser Altersklasse auf.
Mona Mark lief in einem stark aufgestellten Finale im Bremer Regenwetter . Nach langer Krankheits- und Verletzungsphase zeigte die Schülerin eine starke Leistung und meldete sich mit einer sensationellen Zeit von 12,34 sek zurück.
Als Dritte im Bunde konnte Ilva Seitz eine gute Leistung abrufen. Sie startete bei den 300 m Hürden leider etwas zu verhalten und verpasste den Einzug ins Finale nur knapp. Nichtsdestotrotz freute sie sich über einen 17. Platz.
Auch Trainer Philip Xenos konnte stolz auf seine Athletinnen und seine Trainerkollegen Almut Brömmel, Knut Stegelmann und Tim Osenberg sein, die allesamt zu diesen großartigen Leistungen beigetragen hatten.
Die Schülerinnen, die am kommenden Wochenende vor heimischem Publikum bei den bayerischen Meisterschaften in Augsburg für die u18 an den Start gehen, hoffen auf eine erfolgreiche Generalprobe für ihre Meisterschaften am 20./21.07. wo sie sich ein Triple der Meistertitel sichern möchten.

Rosenower Logo

Bayerische Meisterschaften am 13. & 14. Juli 2019

Helferanmeldung

Wir wollen auf die Deutsche

am .

Ein Pflichttermin für die LG Augsburg war natürlich die südbayerische Meisterschaft der Männer Frauen und der Jugend U18 in der Münchner Werner-von-Linde-Halle. Traditionell wird dieser Wettkampf als Standortbestimmung der Athleten für die kommende Saison gesehen und die Trainer der Leichtathletik-Gemeinschaft Augsburg können zufrieden mit den erreichten Ergebnissen sein. Vorzeigeathlet Aleksandar Askovic zeigte eine gute Frühform und konnte einen zweiten Platz mit 6,81 Sekunden auf 60 Meter vorweisen. Auch Florian Bauer, eigentlich ein 400-Meter-Läufer, lief diese Distanz und steigerte seine eigene Bestzeit auf 7,53 Sekunden. Zwei siebte Plätze gab es für Mathieu Rayer über die 800 m und für Altmeister Zoran Askovic mit 3,80 Meter im Stabhochsprung. Im Kugelwettkampf wurde Markus Schwerdtfeger Sechster. 

Bei den Frauen schaffte Sonja Keil den Sprung aufs Podest, dritter Platz mit über 200 Meter in 25,91 Sekunden. Ebenso erfolgreich war auch die Staffel mit Sonja Keil, Leila Killian, Nina Scheidhammer und Larissa Bergmair liefen in 1:49,14 Minuten, die vier Mal 200 Meter Distanz. In der U18-Altersklasse konnte Daniel Friedrich nach langer Krankheit ein Ausrufezeichen setzen, ohne viel Training lief er persönliche Bestzeiten und erreichte im Finallauf über 60 Meter einen respektablen siebten Platz. Ganzer Stolz der LG Augsburg ist aber der weibliche Nachwuchs, der sich bereits mit älteren Läuferinnen erfolgreich im Wettbewerb stellt. Nella Picha (14 Jahre), Johanna Konrad (13 Jahre), Ilva Seitz (14 Jahre) und Mona Mark (14 Jahre) belegten in 1:49,17 Minuten bei der U18 einen sehr guten dritten Platz. Hervorzuheben ist, dass sie zuvor noch nie mit einer 200-Meter-Staffel angetreten sind. Mit diesen Leistungen ist das Saisonziel klar – es soll auf die deutsche Meisterschaft gehen.

Mona Mark sorgt für Premiere auf dem LAC Quelle Sprintcup

am .

Zum Abschluss des Jahres ging es für 10 Athleten der Leichtathletikgemeinschaft Augsburg nach Fürth zum LAC Quelle Hallensprintcup. Die renommierte Großveranstaltung zieht jedes Jahr die Leichtathletik-Elite aus ganz Bayern an.

91 Teilnehmerinnen gab es für die Sprint-Zweikampf der U16-Wertung. Hier war auch die Bergheimerin Mona Mark am Start. Der Zweikampf besteht aus einem Sprint von 60 Metern und einem 30 Meter fliegend Rennen. Hier laufen die Athleten 20 Meter an und über 30 Meter wird mittels zwei Lichtschranken die Zeit gemessen.

 

„Die zunehmende Nervosität war Mona anzusehen, als sich der Start beim Sprint über die 60 Meter zunehmend in die Länge zog, sie kam auch dementsprechend verzögert aus den Startblöcken“, so der Trainer Philip Xenos. Dennoch lief sie zeitgleich mit der Schnellsten in 8,18 Sekunden die Distanz.

In der Gesamtwertung kam es dann zu einer Premiere, erstmals gab es in dieser Wertung zwei erste Plätze. Denn die Augsburgerin war absolut zeitgleich mit Viola John von der LG Stadtwerke München nach 30 Meter fliegend und 60 Meter in 11.60 Sekunden. Somit konnte ein weiteres, starkes Nachwuchs-Talent aus den Augsburger Reihen mit herausragenden Ergebnissen auf sich  aufmerksam machen.

Nachruf Yvonne Schmitt

am .

Wenn beim Einlaufen der Mensch fehlt, der dir immer ein Lächeln geschenkt hat…

Wenn dir bei der Gymnastik eine bestimmte Stimme zum gemeinsamen ratschen fehlt...

Wenn du beim gemeinsamen fliegen über die Tartanbahn der Schatten neben dir nicht mehr vorhanden ist…

Wenn dir beim Auslaufen eine der lebenslustigsten Leichtathletinnen fehlt, die du kennst…

…dann geht es dir leider wie vielen von uns. Wir haben mit Yvonne einen äußerst liebenswürdigen, intelligenten und immer gut gelaunten Menschen verloren. Viele von uns kannten Yvonne nur durch Ihre ansteckende gute Laune und ihre optimistische Einstellung.

Danke Yvonne für die Zeit, die du mit uns verbracht hast, es war uns allen eine Ehre dich kennengelernt zu haben. Du hinterlässt bei uns eine große Lücke und wir vermissen dich jetzt schon!

Wir sehen uns auf der anderen Seite der Ziellinie wieder, genieße bis dahin die Trainingseinheiten in den Wolken.

Du fehlst uns.

Stadtmeisterschaften im Waldlauf

am .

Bei den Augsburger Stadtmeisterschaften im Waldlauf am Samstag, 10.11.18 in Bergheim, schnitten die Schüler der LG Augsburg sehr gut ab. Der Lauf war auch gleichzeitig der erste Lauf der Augsburger Winterlaufserie. Auf der 2,6km langen Strecke holten sich die Athleten der LG Augsburg fünf der insgesamt sechs Stadtmeistertitel. Stadtmeister wurden: Lina Hartung (WJU12), Teresa Jahn (WJU14) Johannes Trautmann (MJU12), Noah Haage (MJU14) und Henri Nuscheler (MJU16).

 Im Bild: Teresa Jahn (WJU14)

LG Augsburg Athletin Laura Val ist neue bayerische Rekordhalterin im Speerwurf

am .

„Glaube an Dich und Du holst den bayrischen Rekord“, das waren die beschwörenden Worte von Trainer Philip Xenos, denke an das, was dir deine Techniktrainerin Almut Brömmel gesagt hat. Laura Val, glaubte an sich und warf ihren Speer 39,31 Meter weit, damit löste sie gleichzeitig den Rekord von Maxime Kirschner aus dem Jahr 2015 ab. Ganze 40cm war die Differenz zwischen der 14jährigen Laura und dem seit 3 Jahre ungeschlagenen Rekord.

Ihre Topform zeigte sie schon zuletzt beim Vergleichskampf in der Altersklasse bis 14 Jahre. Die sieben bayerischen Bezirke schicken jedes Jahr ihre besten Schülerinnen und Schüler. Schon in Leutershausen gelang Laura ein souveräner Sieg, mit 37,38 Metern besiegte sie nicht nur die bayerische Meisterin, sie war damit sogar in der Lage den alten schwäbischen Rekord von 36,69 Metern aus dem Jahr 2014 von Johanna Berrens vom SV Steinheim einzustellen. Das bescherte nicht nur der Athletin aus Kriegshaber einen unvergesslichen Tag, auch Trainer Philip Xenos war sichtlich begeistert und konnte diese Meisterleistung kaum fassen.

Die LG Augsburg in Friedberg: Schneller – Höher – Weiter

am .

Mit einer kleinen aber feinen Auswahl an Athleten reiste die LG Augsburg nach Friedberg zur schwäbischen Meisterschaft. Siegen und nicht nur mitmachen war die Devise. Allen voran nahmen sich Enna Sophie Müller und Daniel Friedrich dieses Motto zu Herzen.

Hektisches Treiben auf der Schulsportanlage an der Rothenbergstraße. Überall tummeln sich die Sportler der zahlreichen Vereine, ob aus Mindelheim, Kaufbeuren, Wiggensbach oder Ronsberg. Mittendrin ein Athlet der LG Augsburg. Daniel Friedrich ruht in sich selbst, als hätte er gar nichts mit der Meisterschaft zu am Hut. Geht es an den Wettbewerb, explodiert der 15jährige, in der Klasse der unter 18jährigen, förmlich. Gold – Gold – Gold, auf der Distanz über 100 Meter, im Speerwerfen, im Diskuswurf. Hier gab es für die Konkurrenz nichts zu holen. Lediglich über 200 Meter musste sich der Diedorfer Gymnasiast mit einem Rückstand von 0,34 Sekunden Michel Kolbe von der LG Donau Ries geschlagen geben.

Schon mit vier Jahren übte sich Friedrich in der Leichtathletik, damals noch in Ingolstadt, bevor die Familie nach Diedorf umzog. Auerbach/Streitheim wurde die neue Leichtathletik-Heimat des Mehrkämpfers, ehe er vor vier Jahren seine sportlichen Talente bei der LG Augsburg weiter vorantrieb.

Auch  Enna Sophie Müller zeigte ihre Klasse auf der schwäbischen Meisterschaft. Die 13jährige Göggingerin begann schon mit sieben Jahren bei der Leichtathletik-Gemeinschaft Augsburg ihre Fähigkeiten in den zahlreichen Disziplinen zu perfektionieren. Diese Vielfalt zu trainieren, brachte ihr nicht nur Gold im Speewurf, mit einem Vorsprung von fast fünf Metern auf die Zweitplatzierte, auch im Kugelstoßen reichte es für den höchsten Podestplatz, mit ihrer persönlichen Bestleistung von 9,27m. Die dritte Goldmedaille holte sich Enna im Diskuswurf. 29,02 Meter reichten hier deutlich um die Konkurrenz zu deklassieren. Die große Freude über diesen mehr als erfolgreichen Meisterschaftstag teilte sich Enna Müller mit ihrer Trainerin Almut Brömmel.

Romy Schneider begeisterte ebenfalls  ihre Trainer. Über 1500 Meter holte sie den Titel in der Klasse U18, obwohl sie erst in zwei Jahren diese Altersklasse erreicht. Damit konnte sie sich in der höheren Klasse auch für die bayerische Meisterschaft qualifizieren. Aber auch weitere Sportler konnten sich die gegen die große Konkurrenz der zahlreichen Vereine durchsetzen und zeigten, welche hervorragende Arbeit bei der LG Augsburg geleistet wird.

1. Plätze (17)

  • Daniel Friedrich, MJU18, 100m 11,76s (PB), Diskus 36,70m, Speer 44,98m (PB)
  • Jonas Kempinger, MJU18, Kugel 12,55m (PB)
  • Aleksandar Askovic, Männer, Weitsprung 6,83m
  • Dennis Edelmann, Männer, Kugelstoßen 16,23m, Diskuswurf 42,42m
  • Ifunanya Ebigbo W12, 75m 10,63s (PB)
  • Enna Müller, W13 Speer 32,33m
  • Theresa Jahn, W13 2000m, 7:41,31
  • Enna Müller, W13 Kugel, 9,27m (PB)
  • Enna Müller, W13 Diskus, 29,02m (PB)
  • Romy Schneider, WJU18, 1500m 5:36,73,min 4x100m WJU18 in 51,08s
  • Nele Meßner, WJU18, Diskus, 28,88m
  • Rose Führen, Diskus Frauen, 35,17m
  • Nadine Paul, Speerwurf, Frauen, 38,17m

 

2. Plätze (8)

  • Jesper Hartung, M12, 800m, 2:55,09
  • Ben Berger, M13, 800m, 2:34,86min
  • Daniel Friedrich, MJU18, 200m, 24,40s (PB)
  • Dennis Edelmann, Männer, Speerwurf, 51,24m
  • Alina Schmid, W12, Kugel, 5,21m 4x75m WJU14, 41,26s,
  • Carolin Bienroth, WJU18, Diskus, 27,56m
  • Laura Val, WJU18, Speerwurf, 33,21m (PB)

3. Plätze (6)

  • Moritz Striegl, M12, 2000m, 7:38,76min
  • Hannah Rathmann, W12, 75m, 10,92s
  • Ifunanya Ebigbo, W12, Weitsprung, 4,35m (PB)
  • Simona Launer, W12, Kugel, 5,21m
  • Saskia Hundhammer, WJU18, 1500m, 5:55,83s
  • Susanne Siebert, Frauen, Diskus, 29,96m

 

Meisterin mit Nasenbluten

am .

Wahren Kampfgeist und puren Durchsetzungswillen zeigte Mona Mark auf der bayerischen U16 Meisterschaft in Kitzingen. Gerade fünf Wochen nach Ihrem Wettkampfunfall mit Gehirnerschütterung, war Sie wieder am Start um die Medaillen auf der Distanz von 100 Metern. Doch dieser Wettkampf wird ihr noch lange in Erinnerung bleiben. Zusammen mit sieben weiteren Athleten bewiesen die Fuggerstädter, dass immer mit Ihnen zu rechnen ist.

In der Königsdisziplin über 100 Meter gilt es sich über zwei Vorrundenläufe gegen die Konkurrenz durchzusetzen, um dann im Finallauf nach den Medaillen zu greifen. Für die LG Augsburg konnte sich Mona Mark für die bayerischen Meisterschaften qualifizieren. Optimal vorbereitet von ihren Trainern Christian Pfänder, Knut Stegelmann und Philip Xenos konnte Sie souverän die Vorläufe gewinnen. Ein beruhigendes Gefühl für das Trainerteam, war es doch der erste Wettkampf nach ihrem Unfall, bei dem Sie auch eine Gehirnerschütterung erlitt. Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es dann zum Finallauf, wie immer wurden die Aufwärmübungen durchgeführt, um eine gewisse Lockerheit zu gewährleisten. Doch als es an den Start ging und das Kommando "Auf die Plätze" aus den Lautsprechern schallte, in der vollen Konzentrationsphase, bekam die Vorzeige-Athletin Nasenbluten. Doch wie ein Profi lies sich Mona nicht beirren und sprintete beim Startschuss wie besessen über die Aschenbahn. Mit einer Zeit von 12,72 Sekunden erreichte sie als Erste, unter dem Jubel der Zuschauer, die Ziellinie und wurde damit nicht nur bayerische Meisterin, sondern hat nun auch die Gewissheit, dass Sie nichts aus der Bahn werfen kann.

Seit Gründung der LG Augsburg kümmert sich die erfahrene Trainerin Almut Brömmel und Philip Xenos um die Werfer und bereitet ihre Schützlinge bestens auf die Wettkämpfe vor. Mit Nele Meßner verfehlten sie nur ganz knapp einen Podestplatz, nur sechs Zentimeter fehlten im Finale des Diskuswurfes um die Bronzemedaille. Mit 29,15 Metern fehlen Ihr noch 85cm für die D-Kadernorm, ein machbares Ziel, dass Nele noch in dieser Saison erreichen möchte.

Carolin Vivien Bienroth konnte nicht ihre ganze Stärke ausspielen und wurde mit 26,76 Metern Achte. Enna Sophia Müller, ein Mehrkampftalent mit großem Wurfpotential war die jüngste Starterin der LG Augsburg in Kitzingen. Mit 25,84 Metern gelang ihr eine neue persönlicher Bestweite.

Laura Val, die beste Speerwerferin mit sehr viel Talent erreichte mit einer Weite 32,99 Metern, den sechsten Platz. Sie war bis kurz vor den Meisterschaften noch verletzt und konnte die letzten vier Wochen nicht mehr werfen. Dies hat ihr anscheinend nicht geschadet, denn sie verbesserte sich um fast drei Meter und es fehl ihr nur noch ein Meter bis zur D-Kadernorm. Enna Sophia Müller wurde mit einer weiteren persönlichen Bestleistung siebte (30,17m).

Auf der Laufdistanz von 800 Metern, kann die LG Augsburg mit Ilva Seitz auf ein weiteres großes Talent setzen, sie wurde vierte über die 800 m in 2:26,31. Ihre Leistung ist etwas besonders hervorzuheben, da noch fünf Tage vor der Bayrischen nicht klar war, ob Sie überhaupt laufen konnte. Sie musste wegen extremer Schmerzen unterhalb des Knies das Training einstellen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Athroklinik in Augsburg konnte Sie gleich am Montag untersucht werden und es gab glücklicherweise Entwarnung.  Romy Schneider die zweite LG-Läuferin über 800 Meter, konnte sich sehr gut auf der Bayrischen Verkaufen, sie wurde 11 und hat sich auch über zwei Sekunden verbessert, mit einer Zeit von 2:35,55min.

Über 80 Meter Hürden startete Kristina Askovic, die jüngere Schwester des Top-Sprinter Aleksandar Askovic. Sie konnte sich für das B-Finale über die

80 Meter qualifizieren musste aber noch in den Vorlauf, in 13,14 sec stand dann am Ende das kleine „q“ welches den B-Endlauf bedeutete. Dort lief Sie zum ersten Mal unter 13 Sekunden, hat aber gemerkt dass es noch schneller gehen kann.

Das Trainerteam um Christian Pfänder, Knut Stegelmann, Jadranka Askovic, Almut Brömmel und Philip Xenos blickt somit auf ein heißes Wochenende in Kitzingen zurück, mit starken Ergebnissen die auf eine erfolgreiche Saison hindeuten.

 

Mona Mark bei der Überquerung der Ziellinie

Bayerische Meisterschaft in Erding

am .

Eine sehr effektive Ausbeute gelang dem Team der LG Augsburg bei der bayerischen Meisterschaften U18/U20 und Aktiven in Erding. Am ersten Tag der bayerischen Meisterschaften in Erding gewann Aleksandar Askovic bei den 100m der Männer erst überlegen den Vorlauf, nahm beim Zwischenlauf am Ende sogar etwas das Tempo heraus und ging mit der schnellsten Zwischenlaufzeit in das Finale. Dort lief er in einem starken Rennen auf das Siegerpodest. Obwohl er mit seiner Zeit nicht ganz zufrieden war, freute er sich über seine Goldmedaille. Beim Lauf über die 400m der weiblichen Jugend U20 lief Leila Killian in einem spannenden Rennen eine neue persönliche Bestzeit von 57,92s und erkämpfte sich den bayrischen Meistertitel, am nächsten Tag konnt sie ihren Erfolg wiederholen und wurde auch bei den 400m Hürden Erste. Nach langer berufsbedingter Wettkampfpause wollte Kim Seyfried mal wieder wissen wie es um seine Leistung steht und gewann prompt den Speerwurf der Männer mit einer Weite von 63,60m. Beim Diskuswurf der Männer könnte sich Markus Schwerdtfeger über den bayerischen Vizetitel freuen, ebenso Jasmin Sailer die sich beim Speerwurf der weiblichen Jugend U20 ebenfalls die Silbermedaille erkämpfte. Zuvor holte sie sich schon beim Kugelstoßen und beim Diskuswurf die Bronzemedaille. Florian Bauer lief über die 400m der männlichen Jugend U20 eine gutes Rennen und kam auf den dritten Platz, ebenso die Staffel der männlichen Jugend U20 die in der Besetzung, Godo Kurten, Florian Bauer, Dominik Riffel und Daniel Friedrich ein spannendes Rennen lief und sich über die Bronzemedaille freuen durfte. Auch die Trainer waren mit dem Erfolg ihrer Athleten sehr zufrieden.

Aleksandar Askovic gewinnt Bronze bei Deutscher Meisterschaft (U23)

am .

Bild: Theo Kiefner

Mit dem unerwarteten Gewinn der Bronzemedaille und einer neuen persönlichen Bestzeit über 200 Meter in 21,16 Sekunden über die 200 Meter beeindruckte Aleksandar Askovic von der LG Augsburg bei der deutschen U23-Meisterschaft der Leichtathleten. In Heilbronn steigerte sich Bayerns schnellster Mann um 0,24 Sekunden gegenüber seiner bisherigen Bestzeit aus dem Jahr 2017 und ist vom seit 22 Jahren geltenden Schwäbischen Rekord nur noch einen Wimpernschlag entfernt (21,08 Sekunden, Robert Meggle).

Vor dem 21-jährigen Augsburger lagen nur Doppelmeister Kevin Kranz aus Wetzlar (100 Meter in 10,34 Sekunden), der über 200 Meter mit 20,92 Sekunden ebenfalls Bestzeit lief, sowie Roger Gurski von der LG Rhein-Wied (21,12).

„Der Vorlauf über 200 Meter war sehr locker. Ich hab von Anfang bis Ende einen Rythmus gehalten und hab einfach versucht nicht zu verkrampfen. Bin dann knapp ins Finale gekommen und hatte mit Bahn 8 nichts mehr zu verlieren. Ich habe einen guten Start erwischt und kam so ganz gut ins Rennen. Bis 100 Meter habe ich auch niemanden gesehen, dann haben sie sich aber vorbeigeschlichen, plötzlich lag ich wohl an 5. oder 6. Stelle. Bei 130 Meter habe ich endlich das Gefühl wieder gefunden, welches ich die Saison über gesucht habe. Locker und aggressiv zu laufen und dann lief es. Im Ziel habe ich dann erst gecheckt, dass ich ne Medaille geholt habe. War auf jeden Fall ein befreites Gefühl, ich bin happy".

Nicht so perfekt lief es für Aleksandar Askovic hingegen einen Tag zuvor über die 100 Meter. Der Student gewann zwar seinen Vorlauf in 10,64 Sekunden und kam als Dritter im Halbfinale (10,63 Sekunden) gerade noch als Achter in den Endlauf. Die minimale Steigerung auf 10,62 Sekunden bedeuteten am Ende Platz fünf. „Obwohl ich am besten startete, konnte ich die Geschwindigkeit im zweiten Drittel nicht halten, die Muskeln blieben nicht locker", blickt er nicht ganz zufrieden auf die Königsstrecke.

Doch mit dem erlaufenen Selbstvertrauen über 200 Meter ist alles wieder auf Null gestellt. Am kommenden Samstag startet er über 100 Meter bei den Bayerischen Meisterschaften in Erding. Zwei Tage später sieht man ihn in einem noch elitäreren Feld in Luzern (Schweiz) über die gleiche Strecke.

2 Medaillen für Sailer

Bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen überzeugte Jasmin Sailer (WJU20) mit einer durchwegs ausgeglichenen Leistung, die zu 2 Medaillen führte. Besonders freute sie sich über neue persönliche Bestleistungen über 100 Meter Hürden (17,76 Sekunden) und über 200 Meter (28,58 Sekunden). Im Vierkampf bedeutete der neue Hausrekord von 2312 Punkten die Bronzemedaille. Die weiteren Disziplinen am Folgetag eröffneten die Wertung für den Siebenkampf, den sie mit 3.901 Punkten und zur Freude mit der Silbermedaille abschließen konnte.