• slide-1
  • LG Augsburg

Kurzbericht von der Bayrischen Halle 2019 (U16/U20) vom 09.02-10.02.2019

am .

Mit einem sehr kleinen Team waren wir bei der Bayrischen Hallen Meisterschaft der U16/U20 in München an zwei Tagen inkl. der bayrischen Winterwurfmeisterschaft.

Laura Val holte SILBER im Speerwurf, wobei wir noch bis vor einer Woche nicht wussten ob sie starten kann.

Den gesamten Winter über konnte Laura nicht richtig trainieren, noch vor einer Woche lag sie auf der Bank von unserer Physio (Praxis-fiT). Laura hat noch großes Defizit  im Rumpfbereich, bis zum Sommer wollen wir das aber ändern.

Sie ging ohne große Erwartungen an den Start und konnte sich mit sehr guten 38,32 m den zweiten Platz ergattern. Da ist noch viel Luft nach oben, dies ist auch die Meinung vom Trainerteam.

Eine weitere sehr gute Leistung konnte „Nele Mesner „ U16W15 bei Diskus zeigen, die 4 in Bayern aus dem Sommer 2018 wurde auch im Winter wieder mit Platz 4 belohnt, dort wir es bis zum Sommer auch noch weiter nach vorne gehen. Mit 27,32 m war sie mit sich zufrieden, wobei auch da noch viel Luft nach oben ist.

 

Weitere Ergebnisse: U16 W15

Enna Müller Diskus Platz 7 und im Speer Platz 8

Carolin Vivien Bienroth: Diskus Platz 5 und Hammer Platz 5

Ilva Seitz wird immer schneller über die Hürde, sie konnte sich um fast 3 Zehntel innerhalb einer Woche verbessern und lief die 60m Hürden in 9,68 sec. Auch über die 60 m Flach wurde sie schneller. Dies ist wichtig für das Projekt Deutsche Meisterschaft im Bremen.

 

U20 MJ

Flo Bauer kam gerade von der Deutschen Hochschulmeisterschaft über die 400 m wo er den 7 Platz erreichte. Er konnte mit Platz 4 über die 200 m in München somit sehr zufrieden sein.

Jasmin Sailer konnte sich einen Platz zwei im Winterwurf ergattern wobei dieser Wettbewerb keine Meisterschaft war.

Rosenower Logo

Bayerische Meisterschaften am 13. & 14. Juli 2019

Auch Sonja Keil hat Regel-Hürden im Weg

am .

Extrem sportlerfreundlich kann man die jüngsten Regeländerungen des Deutschen Leichtathletikverbandes nicht gerade bezeichnen. Zuletzt traf es Aleksandar Askovic (100 Meter) von der LG Augsburg, der es als Jugendlicher  sogar ins Finale der Deutschen Leichtathletikmeisterschaft schaffte und plötzlich einen deutschen Pass für nationale Titelkämpfe benötigt, so dass er morgen bei der Deutschen Meisterschaft in Erfurt nicht dabei sein darf. Gleiches Schicksaal traf nun auch Vereinskollegin Sonja Keil (400 Meter Hürden), die durch eine Regeländerung die Wettkämpfe im Fernsehen anschauen muss.

Die Sportlerkarriere von Sonja Keil verlief alles andere als gewöhnlich. Als Jugendliche war sie für den TSV Gräfelfing drittbeste Hürdenläuferin in Deutschland. Der Leistungssport ging nicht spurlos an ihr vorüber, eine hartnäckige Verletzung bremste sie aus. Acht Jahre lang dauerte die Pause, die sie mit Freizeitsport überbrückte und so die Verletzung auskurierte. Erst durch ihre Versetzung als Lehrerin nach Augsburg begann sie vor zwei Jahren bei der LG Augsburg wieder mit ernsthaftem Bahntraining und startete ihr Wettkampfcomeback.

Das Ziel Deutsche Meisterschaft verpasste die jetzt 32-jährige in der Vorsaison zeitlich nur sehr knapp, erst kurz danach kam sie richtig in Schwung. Bei der Bayerischen Meisterschaft 2016 holte sie sich mit neuer persönlichen Bestzeit von 61,66 Sekunden den Landestitel vor der deutlich jüngeren Konkurrenz. Damit galt sie eigentlich für die Deutsche Meisterschaft 2017 automatisch qualifiziert. Der DLV änderte jedoch die Regeln, so dass die Qualifikationszeiten vom Vorjahr nicht mehr anerkannt werden. Zum Leidwesen von Sonja Keil. Denn auch die aktuelle Saison verlief nicht wie geplant. Nach einer guten Hallensaison und auch positivem Freiluftstart im Mai plagte sie sich mit dem Ischiasnerv und musste auf hartes Training und Wettkämpfe und somit auf eine Wiederholung der DM-Norm verzichten. In Wetzlar bei den Süddeutschen Meisterschaft merkte man ihr die acht Wochen Pause kaum an, mit 63,53 Sekunden gewann sie über 400 Meter Hürden die Bronzemedaille. Die erste Medaille überhaupt für sie bei einer Süddeutschen Meisterschaft. "Freud und Leid liegen halt im Sport oft dicht beieinander. Ich bin zwar rechtzeitig wieder zurück, aber für die Deutsche Meisterschaft reichte es nicht mehr", so die Berufsschullehrerin etwas traurig. Ihr Trainer Ivan Seykov, der sie schon in der Jugend betreute, hat aber bereits das nächste Ziel ausgegeben: Titelverteidigung bei der Bayerischen Meisterschaft im  Augsburger Rosenaustadion in zwei Wochen.  

Regionale und überregionale Titelentscheidungen

am .

Die unmittelbaren Vorbereitungen für die in Augsburg (Rosenaustadion) stattfindende Bayerische Leichtathletikmeisterschaft laufen. Dort wird auch mit einigen Augsburgern Athleten zu rechnen sein, die in den letzten Tagen die Schwäbische Meisterschaft in Friedberg, die Bayerische Mehrkampfmeisterschaft in Erding und die Süddeutsche Meisterschaft im hessischen Wetzlar nutzten und gute Leistungen aufboten.

Gut in Form ist Aleksandar Askovic. Bei den Süddeutschen Meisterschaft gewann er zunächst den Vorlauf über 100 Meter in 10,70 Sekunden, steigerte sich im Zwischenlauf auf 10,61 Sekunden und gewann im Finale die Bronzemedaille nach 10,54 Sekunden. Über 200 Meter bot er im Vorlauf 21,85 Sekunden an und kam im Finale seiner persönlichen Bestmarke mit 21,61 Sekunden um 1/100 Sekunde ran, was den 4. Platz bedeutete. 

Bei den Bayerischen Mehkampfmeisterschaften konnte sich Samuel Kempinger (U20) in allen Disziplinen des Zehnkampfes steigern. Die meisten Punkte gelangen ihm über 110 Meter Hürden, die er in 16,31 Sekunden bewältigte. Stark verbessert zeigte er sich auch über 400 Meter in 54,93 Sekunden. In der Summe erreichte er mit 5173 Punkten Platz 6.

Jasmin Sailer zeigte im 7-Kampf (U18) einmal mehr, dass ihre Stärken in den Wurfdisziplinen liegen. 10,96 Meter im Kugelstoßen bedeuteten für sie einen neuen Hausrekord. Aber auch im Hochsprung (1,51 Meter) und über 100 Meter Hürden (17,80 Meter) steigerte sie sich, so dass am Ende ihres erst zweiten 7-Kampfes 3786 Punkte und Platz 11 heraussprangen.

Vor der Haustüre (Friedberg) lagen die Schwäbischen Meisterschaften. Florian Bauer verbesserte seine persönliche Bestleistung über 400 Meter auf 51,52 Sekunden und gewann damit als Jugendlicher bei den Männern die Vizemeisterschaft.  Souverän den Titel holte sich Dennis Edelmann im Kugelstoßen, das er mit 16,68 Meter vor seinem Bruder Jushua (13,24 Meter) gewann. Die gleiche Reihenfolge gelang beiden im Diskuswurf. Dennis Edelmann gewann mit 40,04 Meter, Joshua Edelmann erreichte 37,69 Meter. Das Tripple in Sachen Vizemeisterschaft gelang Joshua Edelmann im Speerwurf mit 51,34 Meter, wo ihm nur wenige Zentimeter zu Platz 1 fehlten. Wieder Spaß an Wettkämpfen findet Leila Killian. Die 400 Meter rannte sie mit 59,51 Sekunden so schnell wie nie und  durfte sich am Ende sogar über den Frauentitel freuen.

Im Schülerbereich (W12) überzeugte Enna Sophie Müller, der gleich drei Titel beim Kugelstoßen, Diskuswerfen und Speerwerfen gelangen. 

 

 

 

Starke Nachwuchsleistungen bei der DJMM!

am .

Stolz zeigte sich das LG-Augsburg-Trainerteam Steffi Baumann, Philipp von Schwartzenberg, Nicole Ziegler und Philip Xenos über die Leistungen des Nachwuchses bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft auf Kreisebene in Untermeitingen. Das weibliche U14-Team kehrte nach einer starken Mannschaftsleistung mit einem Titel zurück und tankte damit Motivation für noch kommende Aufgaben. 

Bis zum Schluss kämpften Enna Sophie Müller, Lisa Kazianka, Mona Mark, Anna Köber, Stella Dragone, Teresa Jahn, Carolin Vivien Bienrotz, Nele Meßner und Romy Schneider in den Disziplinen 60 Meter Hürden, 75 Meter, Ballwurf, Weitsprung, Hochsprung, 4x 75 Meter und 800 Meter. Der Kreismeistertitel (Gesamtpunktzahl 6.081) konnte erst nach einer taktischen Meisterleistung im abschließenden 800 Meter Lauf klar gemacht werden.

Ergebnisliste: http://blv-sport.de/service/msonline/files/20177281-e.htm

 

 

Generalprobe im Rosenaustadion geglückt!

am .

Die Generalprobe ist für die in vier Wochen stattfindende Bayerische Leichtathletikmeisterschaft im Augsburger Rosenaustadion geglückt. Beim von der LG Augsburg durchgeführten Sprinter- und Läuferabend lag neben den sportlichen Leistungen der Fokus dieses Mal noch stärker auf den organisatorischen Abläufen.

 „Wir sind gewappnet“, äußerte sich Wettkampforganisator Christian Pfänder am späten Abend erleichtert, „wenngleich wir natürlich noch an einigen Stellschrauben drehen müssen, um eine vollbeladene Zweitagesveranstaltung mit ca. 1000 Teilnehmern reibungsfrei über die Bühne zu bringen“. Dafür stehen ihm und der LG Augsburg für die Bayerische Meisterschaft dann über 200 ehrenamtliche Helfer auch aus umliegenden Vereinen zur Verfügung. Nur ein Zehntel Personal war nötig für das Abendsportfest, da auf viele technische Disziplinen wie Sprung und Wurf verzichtet wurde und dadurch von Haus aus die Teilnehmerzahl geringer war.

Zufriedene Gesichter gab es am Dienstagabend auch unter den Sportlern. Die kurzen Sprintstrecken dominierte bei den Männern Seedy Conteh vom baden-württembergischen Verein MTG Wangen. Sowohl über 100 Meter (10,96 Sekunden) als auch über die doppelte Distanz (21,93 Sekunden) lieferte er ausgezeichnete Leistungen ab. „Local hero“ Aleksandar Askovic musste auf eine Teilnahme verzichten, da er sich auf die Süddeutsche Meisterschaft am  Samstag (Wetzlar, Hessen) vorbereitete.

Zwei Frauen vom TSV Schwabmünchen überzeugten über 100 Meter. Julia Stuhler gewann über 100 Meter (12,96 Sekunden) ebenso, wie die zwei Jahre jüngere Katharina Saule (U20, 12,68 Sekunden). Über 200 Meter gewann erneut Julia Stuhler, die hierbei 25,67 Sekunden benötigte.

Die 800 Meter der Männer gewann Moritz Novak (TSV Schwabmünchen, 2:09,58 Minuten), die weibliche Siegerin war Pia Kaiser (U18, 2:41,69 Minuten) von der LG Augsburg.

Über 1500 Meter war Heiko Middelhoff vom LAC Quelle Fürth mit 4:11,56 Minuten nicht zu schlagen. Gleiches galt für Daniela Keis (LG Augsburg), die 5:50,68 Minuten benötigte.

Als bester Hürdensprinter zeichnete sich Jonas Tenbrink (U18) von der Stadtwerkte München aus, der über 110 Meter Hürden in 15,66 Sekunden finishte. Viola Friedrich vom LAZ Kreis Günzburg benötigte über die 10 Meter kürzere Hürdendistanz 18,46 Sekunden.

Schwäbische Meisterschaft über 3x 800 und 3x1000 Meter, Kreismeisterschaft über 400 Meter

Es hat mittlerweile Tradition, einige Meisterschaftswertungen auszulagern. So erhielt das Augsburger Abendsportfest eine Aufwertung durch die schwäbische Titelwertung bei den Langstaffeln und durch die Kreismeisterschaft über die 400 Meter.

Eine neue persönliche Bestleistung gelang Florian Bauer (U18 Augsburg) im Titellauf über 400 Meter, die er mit 51,91 Sekunden gewinnen konnte. Bei den Männern gab es nur einen Teilnehmer aus dem Kreis Mittel- und Nordschwaben, so dass die Titelvergabe keine Spannung verursachte. So kam Reinhard Hofner von der MBB-SG Augsburg zu Titelehren, der mit bereits 59 Jahren respektvolle 70,01 Sekunden benötigte. Neue Kreismeisterin über die Stadionrunde wurde Ramona Czogalla vom TSV Friedberg in 64,13 Sekunden.

Schwäbischer Meister über 3x1000 Meter wurde das Team der LG Reischenau-Zusamtal (Felix Luckner, Thomas Fischer, Yossief Tekle) in 8:27,92 Minuten. Gemäß den Regeln etwas kürzer ist die Mitteldistanz-Staffelstrecke für die Frauen. Über 3x800 Meter feierte die Mannschaft vom TSV Friedberg nach 7:54,91 Minuten die Schwäbische Meisterschaft, die mit Lisa Lindermayr, Monika Mayr und Larissa Spiegelberger antrat.

Vollständige Ergebnisliste 

 

27. Juni: Läufer- und Sprinterabend im Rosenaustadion

am .

Derzeit laufen die Vorbereitungen zum diesjährigen sportlichen Leichtathletikhighlight in Augsburg, der Bayerischen Meisterschaft im Rosenaustadion in vier Wochen. Mit dem Thema Sanierung Rosenaustadion hat die LG Augsburg  viele Jahre darauf hingearbeitet, eine überregionale Meisterschaft in die Fuggerstadt zu bekommen.

Als Generalprobe dient der 2. Läufer- und Sprinterabend, der am morgigen Dienstag ab 17:00 Uhr in der Rosenau durchgeführt wird. Angeboten werden für Männer und Frauen die Sprintstrecken 100m, 200m, 400m, 110m bzw. 100 Hürden und die Mittelstreckendisziplinen 800m und 1500m. Als Schwäbische Meisterschaft werden die Staffelwettbewerbe über 3x1000m bzw. 3x800m gewertet, bei den 400 Meter geht's um Kreismeistertitel. Der neue Schwäbische Rekordhalter Aleksandar Askovic (LG Augsburg, 10,40 Sekunden) wird kurzfristig vor Ort entscheiden, ob er über die 100 Meter an den Start geht.

Für den Nachwuchs bietet die LG Augsburg neben weiteren Disziplinen auch 75m und 60m Hürden an.

Laut Chef-Organisator Christian Pfänder sind bereits 150 Meldungen zu verzeichnen, mehr als die Gesamtzahl vom Vorjahr. Es kommen noch Nachmeldungen dazu, die eine Stunde vor Wettkampfbeginn vor Ort möglich sind.

Ausschreibung:  https://ladv.de/ausschreibung/detail/15198/2.-Augsburger-Sprinter-und-L%C3%A4uferabend-Augsburg.htm

Ideale Bedingungen finden die Athleten im sanierten, altehrwürdigen Rosenaustadion vor

 

Nachwuchskreismeisterschaft in Untermeitingen

am .

Mehrmals wurde die LG Augsburg bereits für ihre gute Nachwuchsarbeit geehrt und es haben sich bereits in Augsburg die guten Trainingsadressen (u. a. Rosenaustadion, Ernst-Lehner-Stadion, TSG-Sportgelände) herumgesprochen. Selbstverständlich gehören auch Wettkämpfe zum spielerisch aufgebauten Training. So wie zum Beispiel die Kreismeisterschaft der 10- und 11-jährigen, die kürzlich in Untermeitingen stattgefunden hat.

Betreut von den Trainern Bertold Mayr, Nicole und Sopia Ziegler konnten zwei Kreismeistertitel gewonnen und viele weitere gute Platzierungen wie folgt erzielt werden:

Anna-Carolin Decker, W10, 1. Platz über 50 Meter in 8,08 Sekunden.

Eva Schmid, als 9-jährige in W10, 3. Platz über 50 Meter in 8,23 Sekunden

Eva Schmid, als 9-jährige in W10, 2. Platz im Weitsprung mit 3,71 Meter

Hanna Wermescher W10, 8. Platz im Weitsprung mit 3,36 Meter

Lina Hartung, als 9-jährige in W10, 3. Platz über 800 Meter in 3:08,70 Minuten  

Hanna Wermescher W10, 5. Platz über 800m in 3:22,18 Minuten

 

Hannah Rathmann, W11, 1. Platz über 50m in  7,73 Sekunden

Alina Schmid, W11, 6. Platz über 50m in 8,15 Sekunden

Amelie Brandsch, W11, 6. Platz über 50m in 8,15 Sekunden

Anna Christen, W11, 6. Platz über 800m in 3:16,25 Minuten

Simona Launer, W11, 8. Platz über 800m in 3:19,34 Minuten

Amelie Brandsch, W11, 2. Platz im Hochsprung mit 1,16 Meter

Alina Schmid, W11, 3. Platz im Hochsprung mit  1,16 Meter

Hannah Rathmann, W11, 5. Platz im Weitsprung mit 3,93 Meter

Alina Schmid, W11, 7. Platz im Weitsprung mit 3,87 Meter

Amelie Brandsch, W11, 8. Platz im Weitsprung mit 3,84 Meter

 

Johannes Trautmann, M10, 5. Platz über 800m in 3:05,34 Minuten

Tom Claus, M10, 6. Platz über 800m in 3:06,20 Minuten

Anton Rogalski, M10, 4. Platz im Hochsprung mit 1,08 Meter

 

Samuel Bartl, M11, 6. Platz über 50m in 8,08 Sekunden

Jesper Hartung, M11, 4. Platz über 800m in 2:54,91 Minuten

Jesper Hartung, M11, 6. Platz im Ballwurf mit 31,0 Meter

Jesper Hartung, M11, 8. Platz im Weitsprung mit 3,49 Meter

Rekordsprinter Askcovic: vom Underdog zur deutschen Spitze!

am .

Die Erfolgsstory von Aleksandar Askovic (LG Augsburg) geht weiter, erneut steigerte er seine persönliche Bestleistung über 100 Meter. Zum dritten Mal verbesserte er den Schwäbischen Rekord, der bis vor wenigen Wochen 46 Jahre lang unangetastet blieb. Bei der Regensburger Sparkassengala steigerte er sich von 10,50 Sekunden auf 10,40 Sekunden und hievte sich damit in die TOP 10 der aktuell schnellsten deutschen Sprinter. Im Vorlauf war er sogar noch schneller.

1,80 Meter groß, 70 Kilogramm schwer. In Aleksandar Askovic vermutet man auf den ersten Blick nicht einen 100 Metersprinter, der den Großen der deutschen Sprintszene das Wasser reichen kann. Doch weit gefehlt, am Wochenende zeigte er sogar zwei Protagonisten der deutschen Nationalstaffel die Hacken. Statt Muskelberge filigrane Beinarbeit, die einer Nähmaschine ähnelt.

Die Bedingungen waren in Regensburg perfekt. Eigentlich schon fast zu perfekt, denn neben warmen Temperaturen und einem europäischem Spitzenfeld wehte der Rückenwind bei den Vorläufen einige Male etwas stärker, als es die Regeln für Rekorde oder Qualifikationen (+ 2,0 Meter pro Sekunde) erlauben. Im zweiten von fünf Vorläufen startete Askovic gegen Robert Hering, dem mehrfachen Deutschen Meister und gegen Österreichs derzeit schnellsten Sprinter Markus Fuchs. Hering gewann in 10,26 Sekunden, knapp dahinter Schulter an Schulter Fuchs (10,32 Sekunden) und Askovic (10,33 Sekunden) bei einem Rückenwind von + 2,3 Meter pro Sekunde. Für die offiziellen Bestenlisten wird diese neue Bestzeit wegen minimal zu starkem Schiebewind nicht gewertet.

Im B-Finale stand Aleksander dann auf Bahn 3. Direkt neben ihm auf Bahn 2 Lucas Jakubczyk (Deutscher Meister 2012, EM- und WM-Teilnehmer), eine Bahn davor Altmeister Alexander Kosenkow, mehrfacher Deutscher Meister, Olympia-, WM-, und EM-Teilnehmer, auf Bahn 5 Sven Knipphals (EM- und WM-Teilnehmer). Der Wind wehte dieses Mal nur ganz leicht (+ 0,7 Meter pro Sekunde) von hinten. Nach eigenem Empfinden war der Start von Aleksandar Askovic nicht ganz perfekt. Etwas flotter aus dem Startblock kam Lucas Jakubczyk, den Askovic als Bahnnachbar direkt im Visier hatte. Die vermeintlichen Stärken (Jakubczyk gewann mit seinen langen Schritten viele Rennen erst auf den letzten Metern) und Schwächen (Askovic wurde auf der zweiten Hälfte seiner Rennen nach starkem Start oft noch abgefangen) kehrten sich in Regensburg um. Der Augsburger rang mit 10,40 Sekunden den Berliner (10,42 Sekunden) auf den letzten Metern nieder und steigerte damit den Schwäbischen Männerrekord erneut. Auch Kosenkow (10,49 Sekunden) hatte das Nachsehen. Nicht zu schlagen war allerdings Marcus Lawler (Irland, 10,30 Sekunden). Auch Sven Knipphals (10,33 Sekunden) war etwas früher im Ziel. "Die großen Namen beeindrucken mich nicht, im Gegenteil, ich fühle mich in einem solchen Feld sehr wohl, denn da kennt mich noch niemand. Als vermeintlicher Underdog macht es mir es Spaß, zu überraschen", so der Augsburger Student nach seinen beiden Spitzenzeiten. Die Leistung von 10,40 Sekunden würde ihn nun eigentlich berechtigen, für den Deutschen Leichtathletikverband an der U23-Europameisterschaften teilzunehmen, die eine Woche vor der Bayerischen Meisterschaft (22.-23. Juli 2017, Rosenaustadion Augsburg) in Polen stattfindet. Alles hängt jetzt davon ab, ob Aleksandar Askovic von Serbien, dem Herkunftsland seiner Eltern, rechtzeitig freigestellt wird. Ein Rennen gegen die Zeit.

Das Zdzisław-Krzyszkowiak-Stadion in Polen

 

 

Askovic gegen deutsche Spitze

am .

Die Crème de la Crème der deutschen Leichtathletikszene versammelt sich heute bei der Sparkassen-Gala in Regensburg. Das Starterfeld im Sprint über 100 Meter gleicht einem Abbild der Deutschen Meisterschaft. Neben dem deutschen Rekordhalter und Olympiateilnehmer Julian Reus sind auch altbekannte Stars wie Alexander Kosenkow am Start. Davon unbeeindruckt zeigt sich Aleksander Askovic (LG Augsburg), der als bester bayerischer Sprinter zur Gala geladen wurde. „Ich will einfach meinen Schwäbischen Rekord von 10,50 Sekunden weiter verbessern“, hat er sein Ziel im Auge. Start der Vorläufe um 10:30 Uhr.

 

Teilnehmerliste: http://lalive.de/index.php?ver=170610DEREG&typ=210&cid=21000045

Neues Sprinttalent Mona Mark

am .

Durchwachsen waren die Teilnehmerzahlen beim Abendsportfest in Aichach, wo auch gleichzeitig die Schwäbischen Langstaffelmeisterschaften  ausgetragen wurden. Einige Athleten der LG Augsburg brachten davon unbeeindruckt gute Leistungen.

Allen voran die 13-jährige Mona Mark. Die Schülerin aus Göggingen fiel bereits vor drei Wochen bei einem Sportfest in Friedberg auf, als sie die 75 Meter in ausgezeichneten 10,05 Sekunden sprintete, ihre bis dahin gültige persönliche Bestzeit auf dieser Distanz betrug 10,23 Sekunden. In Aichach war ihr Lauf mit insgesamt drei Starterinnen dünn besetzt. Dies tat ihrer Leistung keinen Abbruch, sie gewann unangefochten mit einer neuen herausragenden Bestzeit von 9,95 Sekunden und baute die Spitze in der Schwäbischen Bestenliste aus.

Zwei Schwäbische Meistertitel gewannen die LG-U18-Staffeln über 4x400 Meter. Florian Bauer, Felix Strauch, Armin Schwenk und Godo Kurten liefen mangels Konkurrenz gegen die U20-Staffeln der LG Donau Ries. Im Endspurt gewannen die jüngeren Augsburger mit 3:41,51 Sekunden. Die beste Einzelleistung ging auf das Konto von Florian Bauer, der handgestoppt tiefe 51 Sekunden benötigte, was für seine diesjährige Spezialisierung auf 400 Meter Hürden eine ideale Grundlage bedeutet.

Sina Sophia Sednik, Sonja Unglert, Pia Kaiser und Klara Königsberger freuten sich über ihre Titelleistung von zusammen 4:36,07 Minuten.

Weitere LG-Ergebnisse:

 

Timo Sturm: 100 Meter, 11,71 Sekunden, 1. Platz

Henri Nuscheler: 800 Meter, 2:24,93 Minuten, 1. Platz,

Leon Zeller: 100 Meter, 13,83 Sekunden 1. Platz; 800 Meter, 2:46,76 Minuten, 5. Platz

Noah Haage: 75 Meter, 11,07 Sekunden 1. Platz; 800 Meter, 2:57,35 Minuten 2. Platz

Komal Datta: 100 Meter, 13,24 Sekunden, 1. Platz

Vera Schiele: 200 Meter, 31,26 Sekunden, 2. Platz

Stefanie Baumann: 200 Meter, 33,21 Sekunden, 3. Platz

Saskia Hundhammer: 800 Meter, 2:48,06 Minuten, 2. Platz

Teresa Jahn: 75 Meter, 12,17 Sekunden 3. Platz; 800 Meter, 2:48,57 Minuten, 3. Platz