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Hallenmeeting in München

Geschrieben von Roland Wegner am .

Am zweiten Tag des Sportfestes in der Münchner Leichtathletikhalle war die LG Augsburg mit zahlreichen Athleten im Schüler- und Jugendalter vertreten. Gleich 74 Athletinnen waren über 60 Meter der Altersklasse W14 am Start. Mit 8,10 Sekunden schnitt Mona Mark (Platz 2) am besten ab, knapp hinter einer Sprinterin aus Italien. Laura Val und Enna Müller konnte ihre persönliche Bestzeit verbessern und sowohl Ilva Seitz als auch Romy Schneider zeigten bei ihrem Debüt über die
60 Meter gute Leistungen (siehe Ergebnisliste). Beim anschließenden Kugelstoßen verbesserte Laura Val ihre Bestleistung um fast 60 Zentimeter und wurde im mit 28 Teilnehmerinnen besetzten Feld Siebte. Ilva Seitz und Mona Mark, die eigentlich im Sprint bzw. Lauf beheimatet sind, kamen auf den 9. und 10. Platz. Bei den 60m der MJU18 lieferte der Schwaben-Neuzugang Phisit Thanatkha eine gute Vorstellung ab. Er gewann seinen Vorlauf, verbesserte im Finale nochmal seine Zeit auf 7,53 Sekunden und kam damit auf den 4. Platz. In der Altersklasse U20 qualifizierten sich Florian Bauer und Dominik Riffel fürs Finale. Dort belegten sie Platz 4 und 5. Über die 200 zeigte Florian Bauer, dass das Wintertraining gefruchtet hat. Trotz verletzungsbedingter Pause im Herbst lief er auf der Hallenrunde exakt die gleiche Zeit wie letztes Jahr im Stadion. Auch Klara Königsberger konnte bei den WJU20 ihre 200m Zeit deutlich steigern.

Hier gibt’s die exakten Ergebnisse

Brian Weisheit im Eliterennen Fünfter

Geschrieben von Roland Wegner am .

Wenn der Deutsche Hindernismeister Martin Grau nach Augsburg kommt, muss es sich lohnen. Immer größerer Beliebtheit erfährt der Augsburger Sheridan Lauf, zu dem auch die Spitzenläufer ein Stelldichein gaben, Gründe finden sich neben großem Zuschaueranspruch auch im Spektakel rund um den taktikgeprägten Wettkampfmodus, aber auch die ausgelobten Siegprämien dürften eine Rolle gespielt haben. Mittendrin trug Brian Weisheit die Fahnen hoch für die Fuggerstadt. Er belegte Platz 5, erwartungsgemäß gewann Martin Grau. Weitere Informationen auf der Website des Ausrichters.

Bayerischer Rekord fällt und Sieg bei den Schwäbischen Mannschaftsmeisterschaften für die LG Augsburg!

Geschrieben von Jörg Sailer am .

Bei kühler Witterung, aber mit viel Elan holten am Sonntag die U18 Jungs den Schwäbische Mannschaftsmeistertitel in Donauwörth. Dabei erreichten sie völlig überraschend einen neuen bayerischen Rekord mit 8281 Punkten. 9 Jungs kämpften in 8 Disziplinen um diesen begehrten Titel.

Schon am frühen Morgen mussten Tim Bauer und Philipp von Schwarzenberg die Speere werfen, die sie beide auf über 50m warfen und damit den Speer für sich entschieden. Eine gute Basis für die nun folgende Staffel mit Lukas Friedrich, Timo Sturm, Pothila Watcharaphon und Dominik Riffel, die erneut zeigten welches Potential in ihnen schlummert und souverän den Sieg nach Hause liefen.

Die nächste Disziplin Weitsprung litt unter dem verletzungsbedingten Ausfall von Dominik Meier, trotzdem konnten die Jungs den Abstand zu Günzburg halten. Auch Tim Bauer und Lukas Friedrich kämpften, trotz der kurzfristigen Umstellung auf eine andere Disziplin um jeden Zentimeter im anschließenden Kugelstoßen.

Bei den folgenden 100 m musste die LG auf ihren schnellsten Läufer Pothila Watcharaphon, durch eine wieder auftretende alte Verletzung verzichten, aber Dominik Riffel und Timo Sturm kämpften bravourös. Dominik Riffel gewann vor dem aktuellen Schwäbischen Meister in dieser Disziplin den Lauf. Ab da war es ein Kopf an Kopf rennen mit Günzburg, das dann beim Hochsprung und anschließendem 800 m Lauf entschieden wurde.

Im Hochsprung musste die LG erneut auf ihren besten Hochspringer verzichten. Die U16 Athleten Florian Bauer und Armin Schwenk mussten nun zeigen was sie schon im Training angedeutet hatten. Armin Schwenk schaffte eine neue Bestleistung von 1,64 m, auch Florian Bauer, der 1,60m übersprang, konnte den Abstand zu den guten Athleten aus Günzburg halten.

Am Schluss kam es dann auf den 800 m Lauf an. Florian Bauer und Alexander Wall mussten alles geben damit die LG den Sieg nach Hause holte. Mit Platz 2 und 3 holten sie den Sieg nach Augsburg.

Bei den Frauen, hatte die LG erstmals eine Frauenmannschaft am Start. Die bunt gemischte Truppe aus Leistungsathleten und Freizeitathleten war hochmotiviert. Die Staffel mit Jasmin Sailer, Sonja Keil, Leila Killian und Sabrina Slowiok schaffte Dank eines guten Staffeltrainings einen guten dritten Platz.

Im Diskus hatte Jasmin Sailer mit über 30m den besten Wurf des Feldes und nach langer Verletzung auch einen hoffnungsvollen Abschluss der Saison. Im Hochsprung konnte Läuferin Leila Killian zeigen,dass sie immer noch springen kann und Sabrina Slowiok schaffte sogar eine Bestleistung mit 1,52m.

Am Ende stand für die Damen Platz vier zu Buche. Das Trainer Team um Almut Brömmel, Eugen Plotnikov, Knut Stegelmann und Philip Xenos war hochzufrieden und sieht nun einer hoffnungsvollen Hallensaison entgegen.

S. Friedrich, Philipp Xenos

Rosenaustadion mit Weltrekord wiedereröffnet

Geschrieben von Roland Wegner am .


Mit bewegenden Worten stand Ludwig Müller (83) neben Sportreferent Dirk Wurm und Zeitzeuge Willi Leichtle auf der neuen Tartanbahn des Rosenaustadions und erzählte den anwesenden Sportlern und Zuschauern seine persönlichen Erinnerungen. "Genau hier war 1958 mein schönster und bester Länderkampf", gab er mit dem Verweis auf die legendäre Länderkämpfe zwischen Deutschland und der Sowjetunion den meist Jüngeren Einblick in die große sportliche Vergangenheit des Rosenaustadions. Müller gewann seinerzeit überraschend sowohl das 5000 Meter-Rennen als auch die doppelte Distanz und trug damit maßgeblich zum deutschen Sieg bei, die Presse feierte ihn anschließend als "Held von Augsburg". Dirk Wurm nahm diesen medialen Titel als "Spiritus rector" zum Anlass, bei der Wiedereröffnung des altehrwürdigen Stadions neue Augsburger Helden zu suchen.

Erfolgreiche Rückwärtsstaffelsprinter vom Team Germany: stehend von links: Stefan Siegert, Aleksandar Askovic, vorne von links: Roland Wegner, Roland Hailer. Im weißen Shirt Sportreferent Dirk Wurm. Foto: Petra Weisheit

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#heldvonaugsburg Stadtmeisterschaft im Rosenaustadion

Geschrieben von Roland Wegner am .

21. September 1958, 40.000 Zuschauer, Länderkampf Deutschland gegen die UdSSR: Wie bereits am Vortag überquert Ludwig Müller als erster die Ziellinie. 29 Minuten und 52,6 Sekunden machten ihn deutschlandweit in den Medien zum "Held von Augsburg". 57 Jahre später, am 19. September 2015, werden auf den Augsburger Leichtathletik-Stadtmeisterschaften im Rosenaustadion unter den Augen von jenem Ludwig Müller endlich wieder neue Helden gesucht. Ganz Augsburg möchte nach den Sanierungsarbeiten im Rosenaustadion wissen, wer ist aktuell der Schnellste, wer springt am höchsten, wer wirft am weitesten? Kurz: Wer ist der nächste „#heldvonaugsburg“? Die Leichtathletikgemeinschaft (LG) Augsburg hat sich zusammen mit dem Sportreferat der Stadt Augsburg ein ausgefeiltes Sportfest überlegt, bei dem jeder Augsburger mitmachen kann und wo für alle etwas geboten ist. Spricht die offizielle Stadtmeisterschaft alle Augsburger Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1993 - 2005 an, kann beim Benefizlauf Jedermann testen, wieviele Stadionrunden er in 30 Minuten auf dem neuen Tartanbelag bewältigen kann. Im hochkarätigen Rahmenprogramm wird außerdem die Live-Band Rebels of the Jukebox auftreten und ein Weltrekordversuch über 4x100 Meter rückwärts soll den Stadiongeist aus dem Jahr 1958 endgültig den Betonfugen der ruhmreichen Rosenau entlocken.

Anmeldeschluss ist der 18.09.2015, Teilnahmebedingungen, Zeitplan, Anmeldung und weitere Informationen über diesen Link

 

ACHTUNG: NEUER ZEITPLAN - wird am Samstag im Stadion bekannt gemacht. Beginn der Wettbewerbe ist unverändert, Veranstaltungsende wird früher erfolgen als geplant.

Senioren-WM und weitere August-Sportfeste

Geschrieben von Roland Wegner am .

Während sich die meisten Athleten und Trainer der LG Augsburg bereits in den Urlaub verabschiedet haben, gaben einige noch eine Saisonzugabe. So nahm etwa Zoran Askovic (M45) an der Weltmeisterschaft für Senioren im französischen Lyon teil. Der vierfache Deutsche Stabhochsprungmeister seiner Altersklasse belegte in seiner Lieblingsdisziplin Platz 10, höhengleich mit  vier vor ihm platzierten Springern. Mit 3,90 Meter war zwar recht zufrieden, haderte aber etwas mit dem Glück, das er bei guten Sprüngen über 4,05 Meter nicht auf seiner Seite hatte. Weltmeister wurde in dieser Altersklasse der Grigoriy Yegorov (4,50 Meter), dem Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spielen in Seoul (1988).

Beim Abendsportfest in Burgau gewann Brian Weisheit die 5000 Meter seiner Altersklasse U20. Die 12 1/2 Runden spulte er in flotten 15:43,76 Minuten herunter und verbesserte damit seine bisherige persönliche Bestleistung um satte 28 Sekunden.

Ganz gewiss keine neue Bestzeit hatte Sabrina Slowiok im Visier, als sie sich beim Dachauer Volkfestwettkampf über 100 Meter in den Startblock stellte, nachdem sie auf Grund einer Muskelverletzung zur Sommersaison überwiegend pausieren musste. Um so überraschender waren die 12,76 Sekunden, mit denen sie ihren Zeitlauf gewann und am Ende Platz 3 einnahm. "Das war so nicht geplant, ich wollte eigentlich nur noch einen schönen Saisonabschluss und nochmal unter 13 Sekunden bleiben und dass dann neue bestzeit rauskommt hätte ich niemals erwartet, so die 22-jährige Studentin überrascht, die nun doch noch bis zur Rosenaustadioneröffnung (19.09.2015) locker weitertrainieren wird. In der aktuellen schwäbischen Bestenliste der Frauen nimmt sie nun mit nur noch 2/100 Sekunden Rückstand Platz 2 ein.

Vorstandswahlen Förderverein

Geschrieben von Roland Wegner am .

Für den Förderverein LG Augsburg e. V. die nächsten zwei Jahre am Start (von links nach rechts): Petra Weisheit (Schriftführerin), Roland Wegner (Vorsitzender), Alexandra von Schwartzenberg (Kassiererin), nicht auf dem Bild: Klaus Lautenbacher (Beisitzer) und Markus Hesse (Beisitzer)

 

Vizemeisterin und Sechster bei der DM in Köln

Geschrieben von Roland Wegner am .

Was gibts Schöneres als Trainer, wenn es die beiden TOP-Nachwuchslauftalente zum Saisonhöhepunkt ins Finale der Deutschen Meisterschaften schaffen und dort auch noch persönliche Bestleistungen abliefern", so die beiden LG-Augsburg-Coaches Philip Xenos und Stefan Wastian unisono über die jüngsten Erfolge ihrer Schützlinge. Bei den nationalen U16-Titelkämpfen in Köln holte Nina Bauch die Silbermedaille, Florian Bauer erkämpfte sich überraschend Platz 6.

Über 300 Meter gewann Nina Bauch in 40,69 Sekunden erwartungsgemäß den zweiten Vorlauf. Im indirekten Duell zeigte zuvor  die bislang deutsche Jahresschnellste Laura Kaufmann (Erfurter LAC) mit 40,07 Sekunden, dass der Titel nur über sie gehen wird. Das Finale war dann an Spannung nicht zu überbieten. Nina Bauch hatte auf Bahn 3 startend auf Grund des Kurvenvorsprungs die potentiellen Medaillenmitkonkurrentinnen alle vor sich. Die ehrgeizige Haunstetterin zog in der Kurve an allen vorbei und lag bis 40 Meter vor Schluss knapp in Führung. "Die Beine wurden aber immer schwerer, ich habe mich nur noch ins Ziel und aufs Podest gerettet und bin nun super glücklich über die Vizemeisterschaft", kommentierte Nina Bauch die die neue Bestzeit von 39,91 Sekunden, was zugleich eine Verbesserung ihres eigenen Schwäbischen Rekordes darstellt. Gold ging an Laura Kaufmann (39,64 Sekunden), Bronze gewann Skadi Schwier (SC Potsdam, 39,95 Sekunden).
Florian Bauer überraschte bereits im Vorlauf über 800 Meter. Hier verbesserte er seine bisherige persönliche Bestzeit um 2 Sekunden auf 2:02,78 Minuten und zog damit als Sechstschnellster ebenfalls ins Finale ein. 20 Stunden später bestätigte der 15-Jährige diese Top-Form. Mit 2:02,61 Minuten steigerte er sich erneut, freute sich am Ende über Platz 6 und gab zu, dass er sich diese für alle unerwartete Leistungssteigerung bei der DM zugetraut hatte.

Sowohl Nina Bauch als auch Florian Bauer wurden nach diesen Leistungen für DLV-Fördermaßnahmen eingeladen. Am 20.09.2015 dürfen sie bei einem Ländervergleichskampf für den BLV ihre erfolgreiche Saison beenden.

Ergebnisliste DM in Köln