Mit der Qualifikation für die Deutschen U16-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid hatte sich Julian Lang bereits einen großen Traum erfüllt. Nach einer starken Saison und der Erfüllung der DM-Norm durfte der Nachwuchsläufer der LG Augsburg erstmals bei den nationalen Titelkämpfen an den Start gehen und sich mit den besten deutschen 3.000-Meter-Läufern seiner Altersklasse messen.
Das Rennen mit rund 30 Teilnehmern stellte für Julian von Beginn an eine große Herausforderung dar. Von einer der ungünstigsten Startpositionen aus erwischte er dennoch einen guten Start und arbeitete sich im Rennverlauf immer wieder geschickt in eine aussichtsreiche Position nach vorne.
Der erste Kilometer wurde mit rund 3:20 Minuten vergleichsweise verhalten angelaufen. Dadurch staute sich das Feld hinter der Spitzengruppe, und zahlreiche Läufer versuchten gleichzeitig, ihre Position zu verbessern. Das daraus entstandene Gedränge und die vielen Positionskämpfe kosteten Julian wertvolle Kraft. Im zweiten Renndrittel erhöhte sich das Tempo deutlich – der zweite Kilometer wurde bereits in etwa 3:12 Minuten gelaufen, ehe der spätere Sieger den letzten Kilometer in beeindruckenden 2:42 Minuten absolvierte.
Auch wenn Julian am Ende nicht in die Top Ten laufen konnte, überwog die Freude über seine erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft. Allein die Qualifikation für dieses hochklassig besetzte Starterfeld war bereits ein großer Erfolg und der verdiente Lohn für viele Monate intensiven Trainings.
Besonders bemerkenswert ist, dass Julian auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft immer wieder durch Erkältungen und kleinere Rückschläge ausgebremst wurde. Mit großem Trainingsfleiß, viel Disziplin und der Unterstützung seines Trainerteams Stefan Lang, Uschi Saalfrank und Philip Xenos kämpfte er sich jedoch immer wieder zurück und erfüllte sich schließlich den Traum vom Start bei einer Deutschen Meisterschaft.
Für Julian war der Wettkampf in Bochum-Wattenscheid eine wertvolle Erfahrung und ein wichtiger Schritt in seiner sportlichen Entwicklung. Die Eindrücke und das hohe nationale Niveau werden ihm auf seinem weiteren Weg helfen – und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften dürfte nicht seine letzte gewesen sein.





